209 Nachwuchsfeuerwehrleute zelteten in Oberbiel

Solms-Oberbiel. Drei Tage nonstop Programm haben die 209 Nachwuchsbrandschützer aus 19 Jugendfeuerwehren des Feuerwehrverbandes Wetzlar am Wochenende auf ihrem Verbandszeltlager in Oberbiel erlebt.

Wie schon vor drei Jahren, lag die Ausrichtung in den Händen der Freiwilligen Feuerwehr Oberbiel, die sich einiges hatte einfallen lassen, um den angehenden Brandschützern drei abwechslungsreiche Tage rund um das Oberbieler Gerätehaus zu bieten.
Nach dem Aufbau der Zelte auf dem Festplatz, in Nähe des Feuerwehrhauses, folgte durch die Oberbieler Jugendfeuerwehrler Ayleen Große, Robert Fuss, René Blau und Sascha Müller mit dem Entzünden des Lagerfeuers die offizielle Eröffnung. Verbandsjugendfeuerwehrwart Michael Stroh konnte dazu neben dem ersten Kreisbeigeordneten Heinz Schreiber, auch Kreisbrandinspektor Rupert Heege, Kreisjugendfeuerwehrwart Steffen Zell, den Vize-Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes Wetzlar, Friedel Mehlmann, sowie den Stadtverordneten Jörg Leidecker im Solmser Stadtteil begrüßen. Ihr Dank galt der geleisteten Arbeit in den Jugendabteilungen.
Anschließend wurden im Schatten der meterhohen Flammen des Lagerfeuers, das über alle drei Tage durchbrennen sollte, erstmals die mitgebrachten Grills angeworfen. Selbstverpflegung war an dem ersten Abend angesagt, bevor ein »Casinoabend« und selbst gemixte Cocktails das Ende des ersten Tages einläutete.

Oberbieler Jugendfeuerwehr-Mitglieder entzündeten das große Lagerfeuer
Oberbieler Jugendfeuerwehr-Mitglieder entzündeten am Freitagabend das große Lagerfeuer

Der Vormittag des zweiten Tages stand ganz im Zeichen verschiedener Workshops. Unter der Aufsicht von Verbandsjugendwart Michael Stroh konnte die Jugendflamme 1 und 2 abgelegt werden. Markus Belch vom DRK Gießen bot einen Erste-Hilfe-Crashkurs in einem mitgebrachten Rettungswagen an, Nistkästen unter der Leitung von Nicole Küber wurden gebaut, die Rettungsleitstelle des Lahn-Dill-Kreises in Wetzlar besucht und mit den Bootsführern Siegbert und Manfred Hofmann (Burgsolms) mit dem Motorboot einige Runden auf der Lahn gedreht. Darüber hinaus waren beim Fußballturnier und einem Wasserfußballturnier, hier musste mittels Strahlrohren der Ball ins gegnerische Tor gespritzt werden, sportliche Fitness und Treffsicherheit gefragt.

Zu den gemeinsamen Mahlzeiten traf man sich in der benachbarten Turnhalle
Zu den gemeinsamen Mahlzeiten traf man sich in der benachbarten Turnhalle

Am Stamstag standen Workshops wie das Bauen von Nistkästen auf dem Programm...
Am Stamstag standen Workshops wie das Bauen von Nistkästen auf dem Programm …

... aber auch feuerwehrtechnische Ausbildung, wie hier zum Erreichen der Jugendflamme
… aber auch feuerwehrtechnische Ausbildung, wie hier zum Erreichen der Jugendflamme

Nachmittags fand dann die traditionelle Lagerrallye statt, zu der es die Jugendfeuerwehrler Teamweise in die Feldgemarkung zog. Hier hatten Oberbiels Feuerwehrnachwuchs acht Stationen aufgebaut, wo es in der Mannschaft verschiedene Aufgaben in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen galt. Nicht nur beim Torwandschießen und Dosenwerfen, sondern auch beim Tischtennisrundlauf mit Frühstücksbrettchen als Schläger, dem Ertasten von Feuerwehrarmaturen mit verbundenen Augen, dem Befördern eines Tischtennisballs durch einen C-Schlauch und dem Bau eines Geräteturms hatten die Kids viel Spaß. Die Jugendfeuerwehr Hohenahr-Erda konnte am Ende den ersten Platz erstreiten.

Spiel und Spaß standen bei der Lagerralley im Vordergrund
Spiel und Spaß standen bei der Lagerralley im Vordergrund.
Beim Transport von Wasserbechern war Geschicklichkeit gefragt.

Wasserfußball war eine der zahlreichen Aktivitäten während des Zeltlagers
Wasserfußball war eine der zahlreichen Aktivitäten während des Zeltlagers (Fotos: Krause)

In den Abendstunden galt es dann für jede Jugendfeuerwehr noch einmal in Mannschaftsstärke anzutreten. Diesmal nicht gegen einander, sondern gegen ihren eigenen Jugendwart. Beim »Schlag den Jugendwart« musste sich so mancher Jugendleiter eingestehen, dass er dem Nachwuchs chancenlos gegenüberstand.

Im nächsten Jahr soll es unter dem Motto „Gemeinsam 2014„, vom 18. bis 22 Juni 2014 wieder ein großes Zeltlager der Hilfsorganisationen am Aartalsee geben.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*