310 Jugendfeuerwehrleute wandern

Bei der Ehrung (von links): Carsten Jung, Alexander Lotz, Bürgermeister Manfred Schmidt, die Geehrten Björn Jung und Alexander Müller, Stephan Stein sowie Rüdiger Richter.
Bei der Ehrung (von links): Carsten Jung, Alexander Lotz, Bürgermeister Manfred Schmidt, die Geehrten Björn Jung und Alexander Müller, Stephan Stein sowie Rüdiger Richter.

Nachwuchs des Feuerwehrverbands Wetzlar zu Gast bei den Hüttenberger Wehren

Hüttenberg-Rechtenbach (rr). Der Wandertag der Jugendfeuerwehren des Feuerwehrverbandes Wetzlar ist fast zu einem kleinen Feuerwehrfest geraten. Insgesamt 310 jugendliche Teilnehmer waren am Sonntag zum Wandern nach Rechtenbach gekommen, denn die Hüttenberger Feuerwehren hatten diesmal die Ausrichtung dieser Veranstaltung übernommen.

Die aus vielen Stadt- und Gemeindefeuerwehren des Feuerwehrverbands Wetzlar angereisten Teilnehmer waren in 25 Gruppen aufgeteilt. Außer Konkurrenz nahmen an der Wanderung auch der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer (für eine kurze Etappe) und Paul Hartmann als Erster Beigeordneter der Gemeinde Hüttenberg, der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes Wetzlar, Rüdiger Richter, sowie der Hüttenberger Gemeindebrandinspektor Stephan Stein teil.

Bei der Ehrung (von links): Carsten Jung, Alexander Lotz, Bürgermeister Manfred Schmidt, die Geehrten Björn Jung und Alexander Müller, Stephan Stein sowie Rüdiger Richter.
Bei der Ehrung (von links): Carsten Jung, Alexander Lotz, Bürgermeister Manfred Schmidt, die Geehrten Björn Jung und Alexander Müller, Stephan Stein sowie Rüdiger Richter.

Start war um 8.45 Uhr vor dem Rechtenbacher Bürgerhaus. Von dort ging es auf eine etwa zehn Kilometer lange Strecke. Dem Feuerwehrnachwuchs wurde dabei nicht nur Wanderkondition abverlangt, an fünf Haltepunkten entlang der Route warteten Aufgaben auf die Teilnehmer, die mit Geschick, Spaß und feuerwehrtechnischem Wissen gelöst werden sollten. Der erste Halt war der Festplatz in Rechtenbach, wo es eine Aufgabe mit Schläuchen und Atemschutzgeräten zu lösen gab.

Geehrt mit der Florian-Medaille

Weiter ging es dann zum Kindergarten der „Waldkinder“, wo eine alte Handspritze betätigt werden musste. Am Bürgerhaus von Vollkirchen wurde mit einem Hochdrucklöschgerät auf Dosen „geschossen“. Auf der „Pfingstweide“ standen je eine Kiste mit verschiedenen Schrauben, und eine Kiste mit unterschiedlichen Muttern, die von den Teilnehmern möglichst schnell zusammen gebracht werden sollten.

Zum Abschluss der Sonderprüfungen trafen die Jugendlichen an der Grillhütte Rechtenbach ein, wo noch einmal Schläuche zum Einsatz kamen. Ziel war dann wieder das Bürgerhaus von Rechtenbach, wo für alle Teilnehmer ein kräftiges Mittagessen bereitstand.

Im Rahmen des Abschlusstreffens wurden auch die Tagessieger bekannt gegeben. Dabei erhielt die Mannschaft aus Braunfels-Bonbaden den Wanderpokal für die stärkste Teilnehmergruppe. Sieger bei den Spielen während der Wanderung wurde die Mannschaft aus Albshausen vor den Jugendwehren Erda und Werdorf. Björn Jung und Alexander Müller wurden für ihren Einsatz bei der Jugendfeuerwehr mit der Florian-Medaille in Silber der Hessischen Jugendfeuerwehren ausgezeichnet.

Sieger der Spielewertung im Rahmen des Wandertags in Rechtenbach wurde die Jugendfeuerwehr von Albshausen vor dem Feuerwehrnachwuchs aus Erda. (Fotos: Reinhardt)
Sieger der Spielewertung im Rahmen des Wandertags in Rechtenbach wurde die Jugendfeuerwehr von Albshausen vor dem Feuerwehrnachwuchs aus Erda. (Fotos: Reinhardt)

In einem Grußwort brachte Bürgermeister Manfred Schmidt seine Freude zum Ausdruck, dass so viel Teilnehmer nach Hüttenberg gekommen seien und bei herrlichem Herbstwetter die Wandermöglichkeiten in den oberen Ortsteilen erleben durften.

Viel Lob gab es vom Verbandsjugendwart Alexander Lotz und von vielen der Teilnehmer für die hervorragende Organisationsarbeit des Hüttenberg Teams mit Gemeindejugendfeuerwehrwart Carsten Loh an seiner Spitze.

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