Jugendforum diskutiert Terrorgefahr und Castortransporte

Das Jugendforum tagte in Werdorf
Das Jugendforum tagte in Werdorf

Aßlar-Werdorf (tg). Über Terrorgefahr und den kürzlich durchgeführten Castortransport haben 21 Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus dem Altkreis Wetzlar auf ihrem Jugendforum diskutiert.

Timo Birkenstock (Waldsolms-Hasselborn) und Fabian Herr (Sinn-Edingen) von der Verbandsjugendfeuerwehr Wetzlar haben dazu vergangenen Mittwoch in das neue Werdorfer Feuerwehrhaus geladen.
Die Teilnehmer hatten beide Themen in den Medien verfolgt. Es wurde diskutiert, was Ziele  von Terroranschlägen sein können und wie die Täter aussehen. Die Jugendlichen bezweifeln, dass alleine die gegenwärtigen Schutzmaßnahmen der Polizei einen Anschlag verhindern. Möglicherweise wären weitere Maßnahmen zu treffen.

Das Jugendforum tagte in Werdorf

Lebhaft wurde anschließend der Castortransport diskutiert. Bei den Demonstrationen gingen die Meinungen auseinander: „Die Deutschen sollten mehr auf die Straße gehen“, sagte ein Jugendlicher, während ein anderer entgegnete, „Die Demonstranten verschleudern nur Steuergelder für den Polizeieinsatz!“. Auch wurde das Vorgehen der Polizei bei den Demonstranten zu „Stuttgart 21“ kritisiert. Über die Gefahren der Atomkraft für Mensch und Umwelt waren sich dann aber alle einig und man kam zu dem Konsens, dass erneuerbare Energien noch nicht ausgereift seien und die Atomkraftwerke deshalb weiter laufen müssten. Ein Unfall wie Tschernobyl dürfe sich aber nicht wiederholen. Die Sicherheit müsse gewährleistet sein.
Auch aktuelle Themen der Jugendfeuerwehr wurden besprochen. Während sich die Jugendlichen über abwechslungsreiche Übungsdienste austauschten, informierte Verbandsjugendwart Alexander Lotz (Wetzlar-Niedergirmes) die Betreuer über zukünftige Seminare zur Jugendarbeit und das Kreiszeltlager, das vom 01. bis 05. Juni am Aartalsee stattfindet.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*