Aktuelles
150 Blauröcke wandern gemeinsam - Wandertag 2018 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Donnerstag, den 04. Oktober 2018 um 12:48 Uhr

Zum Wandertag der Jugendfeuerwehren im Feuerwehrverband Wetzlar haben sich am Tag der Deutschen Einheit rund 150 Jugendfeuerwehrmitglieder, Betreuer und Ehrengäste in Hohenahr die Stiefel geschnürt.

Auf Einladung der Jugendfeuerwehr Hohenahr Altenkirchen/Bellersdorf begaben sich die jungen Blauröcke in 16 Gruppen auf die Wanderstrecke. Von Feuerwehrhaus Altenkirchen ging es zum Dorfgemeinschaftshaus nach Bellersdorf. Dort hatte das Team um die Jugendfeuerwehrwarte Christian Müller und Jörg van der Schoor schon das Frühstück und zwei Aufgaben vorbereitet: So galt es mit der alten Feuerwehrspritze zwei Zielscheiben zu treffen. Jeweils vier Jugendliche betätigten zusammen die Spritze und bekamen so einen guten Eindruck, wie kräftezehrend diese Art der Wasserförderung in früheren Tagen gewesen sein musste.

Die Jugendfeuerwehr Biskirchen beim Zielspritzen
Die Jugendfeuerwehr Biskirchen beim Zielspritzen

Danach galt es eine Kugel durch ein Labyrinth zu manövrieren. Das Labyrinth war auf einer großen Holzscheibe montiert, die von sechs Personen zu tragen war. Koordination und Geschick waren gefragt, um diese Aufgabe in Bestzeit zu meistern.

Auch unterwegs waren Aufgaben zu lösen. So galt es Steckleiterteile und Armaturen möglichst schnell so miteinander zu verbinden, um darüber eine Wasserkiste anzuheben. Ferner war mit Getränkekisten eine Wegstrecke zu überbrücken, ohne den Boden zu berühren. Beim Schlauchkegeln galt es möglichst viele Flaschen abzuräumen. Einige Gruppen patzten hier. Zum Abschluss war mit vereinten Kräften ein Rundballen in Bestzeit über die Ziellinie zu schieben.

Die Jugendfeuerwehr Hohensolms/Großaltenstädten beim Heuballenrollen
Die Jugendfeuerwehr Hohensolms/Großaltenstädten beim Heuballenrollen


Vor Ort machten sich auch Landtagsabgeordneter Frank Steinraths (CDU), Mittenaars Bürgermeister Markus Deusing (SPD), der Ersten Beigeordnete der Gemeinde Hohenahr, Edgar Rücker (SPD), Kreisjugendfeuerwehrwart Steffen Zell und Feuerwehrverbandsvorsitzender Michael Stroh ein Bild vom Engagement der Jugendlichen.
Hohenahrs stellvertretender Gemeindebrandinspektor Tim Keßler hatte am frühen Nachmittag die Ergebnisse der sechs Stationen ausgewertet. Das bessere Ergebnis beim Schlauchkegeln bescherte Aßlar den Sieg vor der ansonsten punktgleichen Mannschaft aus Braunfels-Bonbaden (beide 72 Punkte). Platz drei sicherte sich die Gruppe der Jugendfeuerwehren Lahnau-Atzbach/Dorlar (71), vor Greifenstein-Allendorf (64) und Lahnau-Waldgirmes (62). Den Wanderpokal für die teilnehmerstärkste Gruppe, gemessen an den Mitgliederzahlen aus dem letzten Jahresbericht, übergab Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst an die Jugendfeuerwehr Hohenahr-Hohensolms/Großaltenstädten. Jüngst dankte den Helfern der Feuerwehr Altenkirchen/Bellersdorf für die gelungene Ausrichtung dieser Traditionsveranstaltung.

Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst (r.) mit den Siegern
Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst (r.) mit den Siegern aus Aßlar, Braunfels-Bonbaden und Lahnau-Atzbach/Dorlar

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 23. Dezember 2018 um 14:06 Uhr
 
Bundesaußenminister Heiko Maas zu Besuch bei den Jugendfeuerwehren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Samstag, den 22. September 2018 um 12:45 Uhr

Bundesaußenminister Heiko Maas, Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt, Landtagsabgeordneter Frank Steinraths, Landrat Wolfgang Schuster, Aßlars Bürgermeister Roland Esch, Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner und weitere Ehrengäste aus Politik und Feuerwehr haben heute 127 Leistungsspangen verliehen. Alle 16 Gruppen haben die gestellten Aufgaben bestanden. Herzlichen Glückwunsch!
Zuvor gratulierten wir dem Bundesaußenminister nachträglich zum Geburtstag. Maas erinnerte in seinem Grußwort daran, wie wichtig es sei Haltung zu zeigen, im Fall der Feuerwehr die Haltung zur Hilfe in Notlagen, wofür er den Jugendlichen Dank und Anerkennung aussprach.

Viele weitere Bilder über die Abnahme der Leistungsspange und den Besuch des Ministers gibt es auf unserer facebook-Seite.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 23. Dezember 2018 um 13:58 Uhr
 
Jugendfeuerwehren zelten in Brandoberndorf PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Samstag, den 09. Juni 2018 um 12:41 Uhr

Waldsolms-Brandoberndorf. Für drei Tage haben 130 Nachwuchsbrandschützer aus dem Feuerwehrverband Wetzlar bei der Lotto-Eckert-Schule ihre Zelte aufgeschlagen.
Zur Eröffnung konnte Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst auch Bürgermeister Bernd Heine (SPD), den Landtagsabgeordneten Frank Steinraths (CDU), Kreisbrandinspektor Rupert Heege, Kreisjugendpfleger Yannick Mindnich, Friedel Mehlmann vom Feuerwehrverband Wetzlar sowie Klaus Niederbacher von der Kreisjugendfeuerwehr Limburg-Weilburg begrüßen.
Gemeindebrandinspektor Hendrik Krämer entzündete das Lagerfeuer. Seine Mannschaft um Gemeindejugendfeuerwehrwart Philipp Albath und dessen Stellvertreter Manuel Heiber zeichnete in diesem Jahr für die Organisation verantwortlich. Passend zu Waldsolms als südlichste Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis stand das Zeltlager unter dem Motto "Willkommen im Süden".
Da am ersten Abend Selbstverpflegung angesagt war, haben die Teilnehmer anschließend ihre Grills angeworfen und den lauen Sommerabend genossen.
Der Samstag stand dann ganz im Zeichen verschiedener Workshops. Mehrere Jugendliche bewältigten feuerwehrtechnische Aufgaben zum Erwerb der Jugendflamme in den Stufen 1 und 2. Der Schützenverein Waldsolms gab Einblick in seine Schießanlage. Geocaching und ein Fußball-Turnier rundeten das Programm ab. Am Abend tage noch das Jugendforum und es gab eine Lagerdisco.
Nach dem Frühstück am Sonntag werden die Zelte wieder abgeschlagen und die Heimreise angetreten.

Gemeinsam wurden die Zelte aufgeschlagen
Gemeinsam wurden die Zelte aufgeschlagen

Bürgermeister Heine begrüßte die jungen Brandschützer
Waldsolms Bürgermeister Bernd Heine begrüßte die jungen Brandschützer

Zum Programm gehörte auch die Abnahme der Jugendflamme
Zum Programm gehörte auch die Abnahme der Jugendflamme.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 23. Dezember 2018 um 14:06 Uhr
 
Verbandsjugendfeuerwehr feiert 50-jähriges Bestehen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Sonntag, den 11. Februar 2018 um 17:09 Uhr

Die Verbandsjugendfeuerwehr Wetzlar hat am Freitagabend ihr 50-jähriges Jubiläum gefeiert. Rund 90 Funktionsträger aus Feuerwehr und Politik waren der Einladung in das Dorfgemeinschaftshaus Hohensolms gefolgt.

Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst (Hohenahr-Mudersbach) nahm die Gäste mit auf eine Zeitreise durch die vergangenen Jahrzehnte. Dabei ging er nicht nur auf die Entwicklung der Feuerwehren ein. Er stellte diese auch in den Kontext des Zeitgeschehens, sowie der technischen und gesellschaftlichen Veränderungen. In den 60er-Jahren entwickelte sich die Idee, Jugendliche durch ein Freizeitangebot an die Feuerwehr heranzuführen. Die erste Jugendfeuerwehr im Altkreis Wetzlar wurde 1964 in Lahn-Atzbach gegründet. 1966 folgten Wetzlar-Hermannstein und Bischoffen. Um die Anliegen, Probleme und Wünsche der Jugendfeuerwehren im Altkreis Wetzlar zu vertreten und die Feuerwehren in ihrer Jugendarbeit zu unterstützen, erfolgte 1967 die Gründung der Verbandsjugendfeuerwehr in Wetzlar. Georg-Philipp Duchardt aus Bieber wurde zum ersten Verbandsjugendfeuerwehrwart gewählt. Jüngst hatte den heute 94-Jährigen erst kürzlich besucht, der sich gerne an diese Zeit zurückerinnerte. Die Blauröcke aus Aßlar, Aßlar-Berghausen und Braunfels-Bonbaden folgten 1969. Anfang der Siebziger gründeten sich 17 weitere Gruppen, 1979 gab es schon 34 Jugendfeuerwehren.

Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst nahm die Gäste mit auf eine Zeitreise durch die vergangenen Jahrzehnte
Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst nahm die Gäste mit auf eine Zeitreise durch die vergangenen Jahrzehnte

Schon damals traf sich der Nachwuchs unter Koordination der Verbandsjugendfeuerwehr zu ersten Wettkämpfen und Zeltlagern. Unter Verbandsjugendfeuerwehrwart Günter Schuster (Hüttenberg) trafen sich die jungen Blauröcke 1981 erstmals zum gemeinsamen Wandern. Diese von da an jährlich stattfindende Veranstaltung, wie auch die Wettkämpfe, Zeltlager und gemeinsame Ausflüge, erfreuen sich bei den Jugendlichen bis heute großer Beliebtheit. Auf Schuster folgten Jürgen Ambrosius (Leun-Biskirchen, 1983-1994), Markus Stroh (Wetzlarm 1994-2008), Alexander Lotz (Aßlar (2008-2012), Michael Stroh (Lahnau-Atzbach, 2012-2016) und Reiner Jüngst (seit 2016). Heute sind 63 Jugendfeuerwehren mit rund 680 Jugendlichen im Verbandsgebiet aktiv. Die Mitgliedszahlen sind allerdings seit vielen Jahren rückläufig. Die Gründe dafür liegen in einer insgesamt rückläufigen Kinderzahl, bei einem zugleich breiterem Freizeitangebot.

Wie sich die Schutzausrüstung in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat, zeigten die Mini- und Jugendfeuerwehr Erda in einer Modenschau. Eine schwungvolle Tanzeinlage der „Get Real Dance Community“, unter Leitung von Jasmin Jordan (Hohenahr), rundete das Programm ab.

Mini- und Jugendfeuerwehr Erda zeigten eine Modenschau, für die sich Reiner Jüngst (l.) bedankte
Mini- und Jugendfeuerwehr Erda zeigten eine Modenschau, für die sich Reiner Jüngst (l.) bedankte

Die „Get Real Dance Community“ präsentierte eine schwungvolle Tanzeinlage
Die „Get Real Dance Community“ präsentierte eine schwungvolle Tanzeinlage

Zuvor hatten Hohenahrs Bürgermeister Armin Frink (parteilos), Landrat Wolfang Schuster (SPD), MdL Frank Steinraths (CDU) für die ebenfalls Anwesenden MdB Hans-Jürgen Irmer (CDU), Dagmar Schmidt (SPD) und Kreistagsvorsitzende Elisabeth Müller (CDU), Dr. Matthias Büger (FDP) und Cirsten Kunz (SPD) für die Kreistagsfraktionen, Kreisbrandinspektor Rupert Heege und Kreisjugendfeuerwehrwart Steffen Zell in Grußworten ihre Gratulationen überbracht. Sie alle dankten den aktiven und ehemaligen Kameraden für die engagierte Jugendarbeit in den Feuerwehren und unterstrichen deren Bedeutung für den Fortbestand des flächendeckenden, freiwilligen Feuerwehrwesens. Dem schlossen sich auch der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes Wetzlar, Michael Stroh, Landesjugendfeuerwehrwart Markus Potthoff, der eheamlige Verbandsjugendfeuerwehrwart Jürgen Ambrosius, Erich Schmidt (Bezirksjugendring Wetzlar Land), Jeanette Müller (Nassauischer Feuerwehrverband), Brigitte Kintscher (Kreisjugendfeuerwehr Limburg-Weilburg), Frank Heidrich (Verbandsjugendfeuerwehr Dill) und Robin Neul (THW-Jugend Wetzlar) an. Der abschließende Dank der Verbandsjugendleitung galt Reiner Jüngst und dessen Tochter Jennifer, die mit ihrem Einsatz maßgeblich zum Gelingen der Jubiläumsfeier beitrugen.


Rund 90 Funktionsträger aus Feuerwehr und Politik waren der Einladung der Verbandsjugendfeuerwehr in das Dorfgemeinschaftshaus Hohensolms gefolgt
Rund 90 Funktionsträger aus Feuerwehr und Politik waren der Einladung der Verbandsjugendfeuerwehr in das Dorfgemeinschaftshaus Hohensolms gefolgt

Zwei Verbandsjugendfeuerwehrwarte, die sich gut verstehen: Frank Heidrich vom Verband Dill (l.) gratuliert Reiner Jüngst
Zwei Verbandsjugendfeuerwehrwarte, die sich gut verstehen: Frank Heidrich vom Verband Dill (l.) gratuliert Reiner Jüngst

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 22. Dezember 2018 um 12:43 Uhr
 
Fast 10.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Sonntag, den 19. März 2017 um 12:28 Uhr

Aßlar-Berghausen. Auf der Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehren im Feuerwehrverband Wetzlar hat der ehrenamtliche Brandschutznachwuchs viel Lob und Anerkennung erhalten.

In der Jugendfeuerwehr werde Demokratie aktiv gelebt. Das könne man in der heutigen Zeit gar nicht oft genug betonen, sagte Kreisbrandinspektor Rupert Heege. Zugleich solle man stolz darauf sein, dass es den Feuerwehren trotz schwieriger Rahmenbedingungen immer noch gelinge, Jugendliche anzusprechen. Erstmals seit sieben Jahren, seien in den Einsatzabteilungen im Lahn-Dill-Kreis wieder steigende Mitgliederzahlen zu vermelden (um rund 100 auf rd. 3.546 Mitglieder, wie aus dem Jahresbericht 2016 der Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz hervorgeht).

Zuvor hatte Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst (Hohenahr-Mudersbach) über das vergangene Jahr berichtet. Zum Jahresende waren 634 Jugendliche, davon 178 Mädchen, in 63 Jugendfeuerwehren aktiv. Das sind 24 weniger als im Vorjahr. 139 Neuaufnahmen standen 128 Austritten und 35 Übernahmen in die Einsatzabteilung gegenüber. Vor 10 Jahren waren noch 980 Jugendliche aktiv, was einem Rückgang von 35% entspricht. Weiterhin hat knapp die Hälfte (31) der 63 Jugendfeuerwehren Nachwuchssorgen. An Unterstützung aus den Reihen der Aktiven fehlt es dabei nicht, denn die 63 Jugendwarte werden durch 107 Stellvertreter und Betreuer unterstützt. Sie boten 2.581 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 1.680 Stunden allgemeine Jugendarbeit. Hinzu kamen 5.496 Stunden für die Vor- und Nachbereitung sowie 115 Tage für Zeltlager, Freizeiten und Fahrten, wie das Verbandszeltlager in Lohra-Kirchvers oder der Wandertag in Leun.
Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Dagmar Schmidt (SPD) unternahm eine Delegation der Verbandsjugendfeuerwehr eine Mehrtagesfahrt nach Berlin. Zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer (CDU) nahmen 34 Jugendliche an einer Führung auf dem Frankfurter Flughafen teil.

Die neu gewählten Mitglieder der Verbandsjugendleitung Nils Gelsebach (l.), Thorsten Koch (2. v.l.) und Sami Kamkar (Mitte) mit Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst (r.) und seinen beiden Stellvertretern Christian Failing (2.v.l.) und Carsten Loh (2.v.r.)
Die neu gewählten Mitglieder der Verbandsjugendleitung Nils Gelsebach (l.), Thorsten Koch (2. v.l.) und Sami Kamkar (Mitte) mit Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst (r.) und seinen beiden Stellvertretern Christian Failing (2.v.l.) und Carsten Loh (2.v.r.)

„Wir können als Land nur den Rahmen setzen, aber das alles funktioniert nur, wenn es Menschen wie euch gibt, die das Ehrenamt ausfüllen“, sagte Irmer in seinem Grußwort. Dem schlossen sich auch der Landtagsabgeordnete Stephan Grüger (SPD), Kreistagsmitglied Nicole Petersen (CDU) und Aßlars Stadtverordnetenvorsteher Paul Djalek (SPD) an. Erster Kreisbeigeordneter Heinz Schreiber (Grüne) berichtete von einer besonderen Idee zur Nachwuchsgewinnung bei der Berufsfeuerwehr Frankfurt. Für Geburten außerhalb des Krankenhauses seien die Rettungswagen mit Stramplern im Design der Feuerwehr ausgestattet.

Bei den Ergänzungswahlen zur Verbandsjugendleitung wählten die Delegierten Thorsten Koch (Leun-Stockhausen) zum Fachgebietsleiter Übergänger. Er beschäftigt sich dort mit Jugendlichen rund um den Wechsel in die Einsatzabteilung. Das Jugendforum wird zukünftig durch Nils Gelsebach (Braunfels-Bonbaden) betreut. Die Jugendlichen hatten dort bereits Sami Kamkar (Solms-Oberndorf) zum stellvertretenden Jugendsprecher vorgeschlagen, was von der Versammlung bestätigt wurde. Die Entscheidungen fielen einstimmig, jedoch zeigte sich Jüngst enttäuscht, dass von 215 möglichen Delegierten nur 76 anwesend waren. Die Satzung des Verbandes sieht vor, dass für gültige Beschlüsse ein Drittel der Delegierten (72) anwesend sein muss. Ferner beschloss man die Vergabe des Delegiertentags 2018 sowie des Wandertags 2019 nach Hüttenberg.
Die Verbandsjugendfeuerwehr wurde 1967 gegründet. Das 50-jährige Jubiläum soll auf dem diesjährigen Kreiszeltlager der Hilfsorganisationen gefeiert werden. Vom 14. bis 18. Juni schlägt der Nachwuchs von Feuerwehr, THW und den Rettungsdiensten die Zelte am Aartalsee auf. Der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes Wetzlar, Michael Stroh, wünschte den Jugendlichen hierzu viel Spaß und übergab zum Jubiläum einen Scheck des Verbandes in Höhe von 1.500 Euro.

Die Delegierten trafen sich in der Mehrzweckhalle Berghausen
Die Delegierten trafen sich in der Mehrzweckhalle Berghausen

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. Februar 2018 um 17:12 Uhr
 
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