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Verbandsjugendfeuerwehr feiert 50-jähriges Bestehen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Sonntag, den 11. Februar 2018 um 17:09 Uhr

Die Verbandsjugendfeuerwehr Wetzlar hat am Freitagabend ihr 50-jähriges Jubiläum gefeiert. Rund 90 Funktionsträger aus Feuerwehr und Politik waren der Einladung in das Dorfgemeinschaftshaus Hohensolms gefolgt.

Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst (Hohenahr-Mudersbach) nahm die Gäste mit auf eine Zeitreise durch die vergangenen Jahrzehnte. Dabei ging er nicht nur auf die Entwicklung der Feuerwehren ein. Er stellte diese auch in den Kontext des Zeitgeschehens, sowie der technischen und gesellschaftlichen Veränderungen. In den 60er-Jahren entwickelte sich die Idee, Jugendliche durch ein Freizeitangebot an die Feuerwehr heranzuführen. Die erste Jugendfeuerwehr im Altkreis Wetzlar wurde 1964 in Lahn-Atzbach gegründet. 1966 folgten Wetzlar-Hermannstein und Bischoffen. Um die Anliegen, Probleme und Wünsche der Jugendfeuerwehren im Altkreis Wetzlar zu vertreten und die Feuerwehren in ihrer Jugendarbeit zu unterstützen, erfolgte 1967 die Gründung der Verbandsjugendfeuerwehr in Wetzlar. Georg-Philipp Duchardt aus Bieber wurde zum ersten Verbandsjugendfeuerwehrwart gewählt. Jüngst hatte den heute 94-Jährigen erst kürzlich besucht, der sich gerne an diese Zeit zurückerinnerte. Die Blauröcke aus Aßlar, Aßlar-Berghausen und Braunfels-Bonbaden folgten 1969. Anfang der Siebziger gründeten sich 17 weitere Gruppen, 1979 gab es schon 34 Jugendfeuerwehren.

Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst nahm die Gäste mit auf eine Zeitreise durch die vergangenen Jahrzehnte
Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst nahm die Gäste mit auf eine Zeitreise durch die vergangenen Jahrzehnte

Schon damals traf sich der Nachwuchs unter Koordination der Verbandsjugendfeuerwehr zu ersten Wettkämpfen und Zeltlagern. Unter Verbandsjugendfeuerwehrwart Günter Schuster (Hüttenberg) trafen sich die jungen Blauröcke 1981 erstmals zum gemeinsamen Wandern. Diese von da an jährlich stattfindende Veranstaltung, wie auch die Wettkämpfe, Zeltlager und gemeinsame Ausflüge, erfreuen sich bei den Jugendlichen bis heute großer Beliebtheit. Auf Schuster folgten Jürgen Ambrosius (Leun-Biskirchen, 1983-1994), Markus Stroh (Wetzlarm 1994-2008), Alexander Lotz (Aßlar (2008-2012), Michael Stroh (Lahnau-Atzbach, 2012-2016) und Reiner Jüngst (seit 2016). Heute sind 63 Jugendfeuerwehren mit rund 680 Jugendlichen im Verbandsgebiet aktiv. Die Mitgliedszahlen sind allerdings seit vielen Jahren rückläufig. Die Gründe dafür liegen in einer insgesamt rückläufigen Kinderzahl, bei einem zugleich breiterem Freizeitangebot.

Wie sich die Schutzausrüstung in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat, zeigten die Mini- und Jugendfeuerwehr Erda in einer Modenschau. Eine schwungvolle Tanzeinlage der „Get Real Dance Community“, unter Leitung von Jasmin Jordan (Hohenahr), rundete das Programm ab.

Mini- und Jugendfeuerwehr Erda zeigten eine Modenschau, für die sich Reiner Jüngst (l.) bedankte
Mini- und Jugendfeuerwehr Erda zeigten eine Modenschau, für die sich Reiner Jüngst (l.) bedankte

Die „Get Real Dance Community“ präsentierte eine schwungvolle Tanzeinlage
Die „Get Real Dance Community“ präsentierte eine schwungvolle Tanzeinlage

Zuvor hatten Hohenahrs Bürgermeister Armin Frink (parteilos), Landrat Wolfang Schuster (SPD), MdL Frank Steinraths (CDU) für die ebenfalls Anwesenden MdB Hans-Jürgen Irmer (CDU), Dagmar Schmidt (SPD) und Kreistagsvorsitzende Elisabeth Müller (CDU), Dr. Matthias Büger (FDP) und Cirsten Kunz (SPD) für die Kreistagsfraktionen, Kreisbrandinspektor Rupert Heege und Kreisjugendfeuerwehrwart Steffen Zell in Grußworten ihre Gratulationen überbracht. Sie alle dankten den aktiven und ehemaligen Kameraden für die engagierte Jugendarbeit in den Feuerwehren und unterstrichen deren Bedeutung für den Fortbestand des flächendeckenden, freiwilligen Feuerwehrwesens. Dem schlossen sich auch der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes Wetzlar, Michael Stroh, Landesjugendfeuerwehrwart Markus Potthoff, der eheamlige Verbandsjugendfeuerwehrwart Jürgen Ambrosius, Erich Schmidt (Bezirksjugendring Wetzlar Land), Jeanette Müller (Nassauischer Feuerwehrverband), Brigitte Kintscher (Kreisjugendfeuerwehr Limburg-Weilburg), Frank Heidrich (Verbandsjugendfeuerwehr Dill) und Robin Neul (THW-Jugend Wetzlar) an. Der abschließende Dank der Verbandsjugendleitung galt Reiner Jüngst und dessen Tochter Jennifer, die mit ihrem Einsatz maßgeblich zum Gelingen der Jubiläumsfeier beitrugen.


Rund 90 Funktionsträger aus Feuerwehr und Politik waren der Einladung der Verbandsjugendfeuerwehr in das Dorfgemeinschaftshaus Hohensolms gefolgt
Rund 90 Funktionsträger aus Feuerwehr und Politik waren der Einladung der Verbandsjugendfeuerwehr in das Dorfgemeinschaftshaus Hohensolms gefolgt

Zwei Verbandsjugendfeuerwehrwarte, die sich gut verstehen: Frank Heidrich vom Verband Dill (l.) gratuliert Reiner Jüngst
Zwei Verbandsjugendfeuerwehrwarte, die sich gut verstehen: Frank Heidrich vom Verband Dill (l.) gratuliert Reiner Jüngst

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. Februar 2018 um 17:32 Uhr
 
Fast 10.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Sonntag, den 19. März 2017 um 12:28 Uhr

Aßlar-Berghausen. Auf der Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehren im Feuerwehrverband Wetzlar hat der ehrenamtliche Brandschutznachwuchs viel Lob und Anerkennung erhalten.

In der Jugendfeuerwehr werde Demokratie aktiv gelebt. Das könne man in der heutigen Zeit gar nicht oft genug betonen, sagte Kreisbrandinspektor Rupert Heege. Zugleich solle man stolz darauf sein, dass es den Feuerwehren trotz schwieriger Rahmenbedingungen immer noch gelinge, Jugendliche anzusprechen. Erstmals seit sieben Jahren, seien in den Einsatzabteilungen im Lahn-Dill-Kreis wieder steigende Mitgliederzahlen zu vermelden (um rund 100 auf rd. 3.546 Mitglieder, wie aus dem Jahresbericht 2016 der Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz hervorgeht).

Zuvor hatte Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst (Hohenahr-Mudersbach) über das vergangene Jahr berichtet. Zum Jahresende waren 634 Jugendliche, davon 178 Mädchen, in 63 Jugendfeuerwehren aktiv. Das sind 24 weniger als im Vorjahr. 139 Neuaufnahmen standen 128 Austritten und 35 Übernahmen in die Einsatzabteilung gegenüber. Vor 10 Jahren waren noch 980 Jugendliche aktiv, was einem Rückgang von 35% entspricht. Weiterhin hat knapp die Hälfte (31) der 63 Jugendfeuerwehren Nachwuchssorgen. An Unterstützung aus den Reihen der Aktiven fehlt es dabei nicht, denn die 63 Jugendwarte werden durch 107 Stellvertreter und Betreuer unterstützt. Sie boten 2.581 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 1.680 Stunden allgemeine Jugendarbeit. Hinzu kamen 5.496 Stunden für die Vor- und Nachbereitung sowie 115 Tage für Zeltlager, Freizeiten und Fahrten, wie das Verbandszeltlager in Lohra-Kirchvers oder der Wandertag in Leun.
Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Dagmar Schmidt (SPD) unternahm eine Delegation der Verbandsjugendfeuerwehr eine Mehrtagesfahrt nach Berlin. Zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer (CDU) nahmen 34 Jugendliche an einer Führung auf dem Frankfurter Flughafen teil.

Die neu gewählten Mitglieder der Verbandsjugendleitung Nils Gelsebach (l.), Thorsten Koch (2. v.l.) und Sami Kamkar (Mitte) mit Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst (r.) und seinen beiden Stellvertretern Christian Failing (2.v.l.) und Carsten Loh (2.v.r.)
Die neu gewählten Mitglieder der Verbandsjugendleitung Nils Gelsebach (l.), Thorsten Koch (2. v.l.) und Sami Kamkar (Mitte) mit Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst (r.) und seinen beiden Stellvertretern Christian Failing (2.v.l.) und Carsten Loh (2.v.r.)

„Wir können als Land nur den Rahmen setzen, aber das alles funktioniert nur, wenn es Menschen wie euch gibt, die das Ehrenamt ausfüllen“, sagte Irmer in seinem Grußwort. Dem schlossen sich auch der Landtagsabgeordnete Stephan Grüger (SPD), Kreistagsmitglied Nicole Petersen (CDU) und Aßlars Stadtverordnetenvorsteher Paul Djalek (SPD) an. Erster Kreisbeigeordneter Heinz Schreiber (Grüne) berichtete von einer besonderen Idee zur Nachwuchsgewinnung bei der Berufsfeuerwehr Frankfurt. Für Geburten außerhalb des Krankenhauses seien die Rettungswagen mit Stramplern im Design der Feuerwehr ausgestattet.

Bei den Ergänzungswahlen zur Verbandsjugendleitung wählten die Delegierten Thorsten Koch (Leun-Stockhausen) zum Fachgebietsleiter Übergänger. Er beschäftigt sich dort mit Jugendlichen rund um den Wechsel in die Einsatzabteilung. Das Jugendforum wird zukünftig durch Nils Gelsebach (Braunfels-Bonbaden) betreut. Die Jugendlichen hatten dort bereits Sami Kamkar (Solms-Oberndorf) zum stellvertretenden Jugendsprecher vorgeschlagen, was von der Versammlung bestätigt wurde. Die Entscheidungen fielen einstimmig, jedoch zeigte sich Jüngst enttäuscht, dass von 215 möglichen Delegierten nur 76 anwesend waren. Die Satzung des Verbandes sieht vor, dass für gültige Beschlüsse ein Drittel der Delegierten (72) anwesend sein muss. Ferner beschloss man die Vergabe des Delegiertentags 2018 sowie des Wandertags 2019 nach Hüttenberg.
Die Verbandsjugendfeuerwehr wurde 1967 gegründet. Das 50-jährige Jubiläum soll auf dem diesjährigen Kreiszeltlager der Hilfsorganisationen gefeiert werden. Vom 14. bis 18. Juni schlägt der Nachwuchs von Feuerwehr, THW und den Rettungsdiensten die Zelte am Aartalsee auf. Der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes Wetzlar, Michael Stroh, wünschte den Jugendlichen hierzu viel Spaß und übergab zum Jubiläum einen Scheck des Verbandes in Höhe von 1.500 Euro.

Die Delegierten trafen sich in der Mehrzweckhalle Berghausen
Die Delegierten trafen sich in der Mehrzweckhalle Berghausen

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. Februar 2018 um 17:12 Uhr
 
Jugendfeuerwehren der Gemeinde Hüttenberg meistern gemeinsame Großübung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Loh   
Sonntag, den 30. Oktober 2016 um 21:17 Uhr

Gebäudebrand, Menschenleben in Gefahr!
Alte Schreinerei Petry, Auf der Hohl 4, Volpertshausen.
Zwei Personen vermisst!


Unter diesem Einsatzstichwort begann am 15. Oktober die alljährliche Großübung der Jugendfeuerwehr der Gemeinde Hüttenberg.

Übungsszenario für dieses Jahr in der „Alten Schreinerei Petry“ in Volpertshausen war, dass es in der Heizungsanlage zu einem Brand gekommen war und Rauch und Brandgase in die mittlerweile als Tanz- und Kampfkunstschule genutzten Räumlichkeiten gezogen war. In dem Gebäude seien zwei Personen vermisst.

Die 28 Jugendlichen aus den Hüttenberger Ortsteilen mussten zusammen mit ihren Betreuern das Gebäude auf zwei Stockwerken nach den Personen unter Atemschutz (natürlich Attrappen) nach diesen Personen absuchen, diese retten und zeitgleich eine Brandbekämpfung durchführen.

Da auch aufgrund der engen Bebauung im alten Volpertshäuser Ortskern eine Ausbreitung des Brandes angenommen werden musste, wurde auch eine Riegelstellung zu den anderen Gebäuden mit aufgebaut.

Erschwerend kam hinzu, dass an der Einsatzstelle sich fünf Straßen kreuzten, so dass auch eine entsprechende Sicherung der Übungsstelle gegen den fließenden Verkehr erfolgen musste.


Alle diese Aufgaben erledigten die jugendlichen Jungen und Mädchen zusammen mit ihren Betreuern gekonnt und den aktiven Mitgliedern der Feuerwehr in nichts nachstehend in einer der Übung mehr als angemessenen Zeit.

Unter den Augen zahlreicher interessierter Mitbürger, den politischen Vertretern der Gemeinde Hüttenberg, sowie Vertretern des Feuerwehrverbandes Wetzlar, der Verbandsjugendleitung, dem Kreisjugendfeuerwehrwart und den anwesenden Wehrführern und dessen Stellvertretern wurde die gestellte Aufgabe innerhalb kürzester Zeit erfüllt, so dass der Übungsleiter nach etwa 30min das Übungsende verkünden konnte.

Nach dem obligatorischen Zusammenräumen ging es dann zur Unterkunft der Feuerwehr Volpertshausen, wo sich die Übungsteilnehmer und die Gäste nach den Grußworten unseres Bürgermeisters Christof Heller, der auch die Grüße des Gemeindevorstandes und der politischen Fraktionen überbrachte und den Grußworten des Verbandsjugendfeuerwehrwartes Reiner Jüngst, der auch die Grüße des Feuerwehrverbandes, des Kreisjugendfeuerwehrwartes Steffen Zell und des Feuerwehrverbandes überbrachte zur gemeinschaftlichen Stärkung über.



Nach dem Genuss zahlreicher Hotdogs wurde die diesjährige Großübung der Jugendfeuerwehr in Hüttenberg beendet.

Als einziger Wehrmutstopfen bleibt, dass die Jugendfeuerwehr im Ortsteil Vollnkirchen derzeit keine aktiven Jugendlichen zählt, die sich für die Arbeit der Feuerwehr begeistern möchten.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 26. März 2017 um 12:30 Uhr
 
Reiner Jüngst führt Verbandsjugend PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Montag, den 14. März 2016 um 12:57 Uhr

Reiner Jüngst ist neuer Verbandsjugendfeuerwehrwart im Feuerwehrverband Wetzlar. Die Delegierten der Jugendfeuerwehren wählten ihn am 12. März zum Nachfolger von Michael Stroh, der im Vergangenen Jahr zum Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes gewählt worden war.

In geheimer Wahl sprachen sich 91 der 96 Delegierten für Jüngst aus Hohenahr-Mudersbach aus, der bisher eines der beiden Stellvertreter-Ämter begleitete. Als Nachfolger wählte die Versammlung Carsten Loh (Hüttenberg-Rechtenbach). Beide sind bereits seit 2009 in der Verbandsjugendleitung aktiv. Jüngst leitet das Jugendforum, in dem sich interessierte Mitglieder der Jugendfeuerwehren regelmäßig zum Meinungsaustausch treffen. Loh betreut das Fachgebiet Seminare.
Schriftführerin Karin Schäfer (Lahnau-Waldgirmes) trat nach acht Jahren in diesem Amt nicht erneut an. Nachfolger ist Timo Gröf (Ehringshausen-Niederlemp), der seit 2008 das Fachgebiet Öffentlichkeitsarbeit leitet und die Ämter nun in Personalunion ausübt. Wiederwahl hieß es für Bendedit Kummer (Hüttenberg-Rechtenbach), der seit 2014 als Fachgebietsleiter für den Wettbewerb „Jugendflamme“ agiert. Die Verbandsjugendleitung wird durch die Jugendsprecher komplettiert. Das Jugendforum hatte in seiner letzten Sitzung Justin Ligeti (Braunfels-Bonbaden) zum Sprecher und Jamie Dunkel (Wetzlar) als dessen Stellvertreter gewählt. Die Versammlung bestätigte diese Vorschläge.

Die neu gewählte Verbandsjugendleitung

Die Mitglieder der Verbandsjugendleitung (v.l.) Jamie Dunkel, Maximilian Gerth, Reiner Jüngst, Carsten Loh, Alexander Marchel, Christian Failing, Patrick Zipp, Justin Ligeti und Timo Gröf. Es fehlt Benedikt Kummer.

Ehrungen für Stroh, Mehlmann, Schäfer und Rein
Die Versammlung verabschiedete Stroh mit stehenden Ovationen. Insgesamt 11 Jahre gehörte er der Verbandsjugendleitung an und stand dieser nun vier Jahre vor. Davor hatte er sieben Jahre das Fachgebiet Wettbewerbe betreut und war vier Jahre stellvertretender Verbandsjugendfeuerwehrwart. Friedel Mehlmann, stellvertretender Vorsitzender des Feuerwehrverbandes Wetzlar, zeichnete Stroh für besondere Verdienste um die Jugendarbeit mit der Ehrennadel des Feuerwehrverbandes Wetzlar in Gold aus. Mehlmann selbst erhielt für sein langjähriges Engagement auf Verbands- und Gemeindeebene (Hüttenberg) die Ehrenmedaille der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber. Besondere Ehrungen gab es auch für Gerd Schäfer (Lahnau-Waldgirmes) und Lars Rein (Hohenahr-Hohensolms). Schäfer ist seit 30 Jahren Jugendfeuerwehrwart und hat in dieser Zeit eine Vielzahl der heute aktiven Kameraden und Kameradinnen seiner Feuerwehr ausgebildet. Er erhielt für dieses außergewöhnliche Engagement die Ehrennadel des Feuerwehrverbandes Wetzlar in Silber. Rein begleitet dieses Amt seit 15 Jahren. Dafür erhielt er die Floriansmedaille der Hessischen Jugendfeuerwehr in Gold.

Michael Stroh, Lars Rein, Gerd Schäfer und Friedel Mehlmann haben für langjährige Verdienste um die Jugendarbeit in den Feuerwehren besondere Ehrungen erhalten

Michael Stroh, Lars Rein, Gerd Schäfer und Friedel Mehlmann (v.l.) haben für langjährige Verdienste um die Jugendarbeit in den Feuerwehren besondere Ehrungen erhalten

Mitgliederzahlen haben sich in 10 Jahren um ein Drittel reduziert
Zuvor hatte Stroh den Jahresbericht für 2015 vorgelegt. Zum Jahresende waren 650 Jugendliche, davon 178 Mädchen, in 63 Jugendfeuerwehren aktiv. Das sind 55 weniger als im Vorjahr. 112 Neuaufnahmen standen 40 Übernahmen in die Einsatzabteilung und 128 Austritte gegenüber. Vor 10 Jahren waren noch 980 Jugendliche aktiv, was einem Rückgang von 34% entspricht. Entsprechend haben mehr als die Hälfte (34) der 63 Jugendfeuerwehren inzwischen Nachwuchssorgen. An Unterstützung aus den Reihen der Aktiven fehlt es nicht, denn die 63 Jugendwarte werden durch 116 Stellvertreter und Betreuer unterstützt. Sie boten 2.867 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 1.724 Stunden allgemeine Jugendarbeit. Hinzu kamen 5.986 Stunden für die Vor- und Nachbereitung. Darüber hinaus kamen 121 Tage für Zeltlager, Freizeiten und Fahrten zusammen. So schlugen 140 Nachwuchsbrandschützer im Juli ihre Zelte in Solms-Oberbiel auf. Zum Wandertag trafen sich 200 Jugendliche und Betreuer am Tag der deutschen Einheit in Waldsolms-Brandoberndorf. Theoretisches Wissen, feuerwehrtechnisches Geschick und ihre Fitness stellten 142 Jugendliche bei der Abnahme der Leistungsspange in Wetzlar unter Beweis. Sie ist die höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehr.

Jugendfeuerwehren sind die Zukunft der Feuerwehren
Sinns Bürgermeister Hans-Werner Bender (parteilos) hatte die Delegierten im Edinger Dorfgemeinschaftshaus im Namen der Gemeinde begrüßt. Landrat Wolfgang Schuster (SPD) Kreistagsvorsitzende Elisabeth Müller (CDU) sowie die Landtagsabgeordneten Stephan Grüger (SPD) und Hans-Jürgen Irmer (CDU) dankten den Delegierten für ihr Engagement und unterstrichen die Bedeutung der freiwilligen Feuerwehren für den flächendenken Brandschutz. „Die rund 3.400 Aktiven in den Feuerwehren der Städte und Gemeinden im Landkreis sind der Garant dafür, dass binnen 10 Minuten wirksame Hilfe erfolgt“, sagte Schuster. Der Einsatz sei kein Hobby, sondern eine staatliche Aufgabe im Ehrenamt, für die in der Jugendarbeit der Grundstein gelegt werde.
Kreisbrandinspektor Rupert Heege und Kreisjugendfeuerwehrwart Steffen Zell gratulierten zu den Wahlen und warben für das Großzeltlager der Hilfsorganisationen, das im Sommer 2017 wieder am Aartalsee stattfinden soll.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 26. März 2017 um 12:30 Uhr
 
Junge Feuerwehrleute wandern PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Sonntag, den 04. Oktober 2015 um 17:36 Uhr

Waldsolms-Brandoberndorf. Zum Wandertag der Jugendfeuerwehren im Feuerwehrverband Wetzlar sind am Tag der Deutschen Einheit rund 200 Jugendfeuerwehrmitglieder, Betreuer und Ehrengäste in Hohensolms zusammen gekommen.

Von der Turnhalle der Lotte-Eckert-Schule machten sich am Vormittag 20 Gruppen auf einen rund zehn Kilometer langen Rundweg. Dem Feuerwehrnachwuchs wurde dabei nicht nur Wanderkondition abverlangt. An fünf Haltepunkten entlang der Strecke waren Aufgaben zu lösen. So galt es mit einem Nagel im Feuerwehrhelm und verbundenen Augen Luftballons zu zerstechen, einen Ball auf einer Trage durch einen Parcours zu befördern, möglichst viele Getränkekisten horizontal und 1,5m über dem Boden aneinander zu reihen, Schläuche genau in ein Ziel zu rollen oder Geräte der Feuerwehr durch blindes Tasten zu erraten.  Ausgedacht hatten sich die Spiele das Team um Gemeindejugendfeuerwehrwart Christian Berger und Gemeindebrandinspektorin Corinna Lehmann. Unterstütz durch Kameraden aus den Einsatzabteilungen sorgten sie für einen reibungslosen Ablauf.

Die Jugendfeuerwehr Niederweidbach beim Aneinanderreihen der Kisten

Die Jugendfeuerwehr Niederweidbach beim Aneinanderreihen der Kisten.

Auf Einladung von Verbandsjugendfeuerwehrwart Michael Stroh hatten auch Waldsolms Bürgermeister Bernd Heine (SPD), Kreisjugendfeuerwehrwart Steffen Zell  und der stellvertretende Vorsitzende des Feuerwehrverbandes Wetzlar, Friedel Mehlmann die Wanderstiefel geschnürt. Zurück an der Turnhalle konnten sich die jungen Blauröcke mit Gulaschsuppe aus der Feldküche stärken.

Bei der Lösung der Aufgaben stellte sich die Jugendfeuerwehr Hohenahr-Erda am besten an. Den Wanderpokal für die teilnehmerstärkste Jugendfeuerwehr, gemessen an der Zahl ihrer Mitglieder und der Teilnehmer am Wandertag, erhielt die Jugendfeuerwehr Braunfels-Bondbaden. Als freundlichste Gruppe zeichnete Stroh den Nachwuchs aus Ehringshausen-Katzenfurt aus.

Auf einer Trage musste ein Ball durch einen Parcour gebracht werden.

Auf einer Trage musste ein Ball durch einen Parcour gebracht werden.

Die JF Stockhausen beim Schlauchkegeln

Die JF Stockhausen beim Schlauchkegeln

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Mai 2016 um 13:00 Uhr
 
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