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209 Nachwuchsfeuerwehrleute zelteten in Oberbiel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Sonntag, den 23. Juni 2013 um 17:51 Uhr

Solms-Oberbiel. Drei Tage nonstop Programm haben die 209 Nachwuchsbrandschützer aus 19 Jugendfeuerwehren des Feuerwehrverbandes Wetzlar am Wochenende auf ihrem Verbandszeltlager in Oberbiel erlebt.

Wie schon vor drei Jahren, lag die Ausrichtung in den Händen der Freiwilligen Feuerwehr Oberbiel, die sich einiges hatte einfallen lassen, um den angehenden Brandschützern drei abwechslungsreiche Tage rund um das Oberbieler Gerätehaus zu bieten.
Nach dem Aufbau der Zelte auf dem Festplatz, in Nähe des Feuerwehrhauses, folgte durch die Oberbieler Jugendfeuerwehrler Ayleen Große, Robert Fuss, René Blau und Sascha Müller mit dem Entzünden des Lagerfeuers die offizielle Eröffnung. Verbandsjugendfeuerwehrwart Michael Stroh konnte dazu neben dem ersten Kreisbeigeordneten Heinz Schreiber, auch Kreisbrandinspektor Rupert Heege, Kreisjugendfeuerwehrwart Steffen Zell, den Vize-Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes Wetzlar, Friedel Mehlmann, sowie den Stadtverordneten Jörg Leidecker im Solmser Stadtteil begrüßen. Ihr Dank galt der geleisteten Arbeit in den Jugendabteilungen.
Anschließend wurden im Schatten der meterhohen Flammen des Lagerfeuers, das über alle drei Tage durchbrennen sollte, erstmals die mitgebrachten Grills angeworfen. Selbstverpflegung war an dem ersten Abend angesagt, bevor ein »Casinoabend« und selbst gemixte Cocktails das Ende des ersten Tages einläutete.

Oberbieler Jugendfeuerwehr-Mitglieder entzündeten das große Lagerfeuer
Oberbieler Jugendfeuerwehr-Mitglieder entzündeten am Freitagabend das große Lagerfeuer

Der Vormittag des zweiten Tages stand ganz im Zeichen verschiedener Workshops. Unter der Aufsicht von Verbandsjugendwart Michael Stroh konnte die Jugendflamme 1 und 2 abgelegt werden. Markus Belch vom DRK Gießen bot einen Erste-Hilfe-Crashkurs in einem mitgebrachten Rettungswagen an, Nistkästen unter der Leitung von Nicole Küber wurden gebaut, die Rettungsleitstelle des Lahn-Dill-Kreises in Wetzlar besucht und mit den Bootsführern Siegbert und Manfred Hofmann (Burgsolms) mit dem Motorboot einige Runden auf der Lahn gedreht. Darüber hinaus waren beim Fußballturnier und einem Wasserfußballturnier, hier musste mittels Strahlrohren der Ball ins gegnerische Tor gespritzt werden, sportliche Fitness und Treffsicherheit gefragt.

Zu den gemeinsamen Mahlzeiten traf man sich in der benachbarten Turnhalle
Zu den gemeinsamen Mahlzeiten traf man sich in der benachbarten Turnhalle

Am Stamstag standen Workshops wie das Bauen von Nistkästen auf dem Programm...
Am Stamstag standen Workshops wie das Bauen von Nistkästen auf dem Programm ...

... aber auch feuerwehrtechnische Ausbildung, wie hier zum Erreichen der Jugendflamme
... aber auch feuerwehrtechnische Ausbildung, wie hier zum Erreichen der Jugendflamme

Nachmittags fand dann die traditionelle Lagerrallye statt, zu der es die Jugendfeuerwehrler Teamweise in die Feldgemarkung zog. Hier hatten Oberbiels Feuerwehrnachwuchs acht Stationen aufgebaut, wo es in der Mannschaft verschiedene Aufgaben in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen galt. Nicht nur beim Torwandschießen und Dosenwerfen, sondern auch beim Tischtennisrundlauf mit Frühstücksbrettchen als Schläger, dem Ertasten von Feuerwehrarmaturen mit verbundenen Augen, dem Befördern eines Tischtennisballs durch einen C-Schlauch und dem Bau eines Geräteturms hatten die Kids viel Spaß. Die Jugendfeuerwehr Hohenahr-Erda konnte am Ende den ersten Platz erstreiten.

Spiel und Spaß standen bei der Lagerralley im Vordergrund
Spiel und Spaß standen bei der Lagerralley im Vordergrund.
Beim Transport von Wasserbechern war Geschicklichkeit gefragt.

Wasserfußball war eine der zahlreichen Aktivitäten während des Zeltlagers
Wasserfußball war eine der zahlreichen Aktivitäten während des Zeltlagers (Fotos: Krause)

In den Abendstunden galt es dann für jede Jugendfeuerwehr noch einmal in Mannschaftsstärke anzutreten. Diesmal nicht gegen einander, sondern gegen ihren eigenen Jugendwart. Beim »Schlag den Jugendwart« musste sich so mancher Jugendleiter eingestehen, dass er dem Nachwuchs chancenlos gegenüberstand.

Im nächsten Jahr soll es unter dem Motto "Gemeinsam 2014", vom 18. bis 22 Juni 2014 wieder ein großes Zeltlager der Hilfsorganisationen am Aartalsee geben.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Juli 2013 um 20:25 Uhr
 
Jugendflammen der Stufe 1 und 2 verliehen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jugendfeuerwehr Hohenahr   
Samstag, den 08. Juni 2013 um 16:25 Uhr

Hohenhar-Hohensolms. Am Samstag, den 1. Juni 2013 haben sich 19 Kinder aus den Jugendfeuerwehren der Gemeinde Hohenahr getroffen, um die Jugendflamme der Stufen 1 und 2 zu erwerben. Die Jungen und Mädchen im Alter zwischen zehn und 17 Jahren kamen dazu am Gerätehaus Hohensolms zusammen.

Für die Jugendflamme der Stufe 1 galt es drei verschiedene Knoten und Stiche anzulegen, die Funktion des Verteilers zu erklären, einen Notruf abzusetzen, ein Hydranten-Schild zu erklären und verschiedene Baumblätter zu erkennen. Bei dieser Prüfung traten 12 Jugendliche an.
Sieben der älteren Jugendlichen traten für die Jugendflamme der Stufe 2 an. Bei diesem Leistungsgrad wurden das Aufbauen eines Wasserwerfers, sowie das Setzen eines Standrohres zur Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten geprüft. Ein weiteres wichtiges Thema war die Fahrzeug- und Gerätekunde. Es folgte noch ein kleiner Fragebogen über Feuerwehrtechnik und Politik. Den Abschluss der Prüfung bildete ein Leinenbeutelweitwurf.
Organisiert wurde der Abnahmetag von Gemeindejugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst (Mudersbach) und seinem Stellvertreter Lars Rein (Hohensolms). Verbandsjugendfeuerwehrwart Michael Stroh (Lahnau) sowie der Stellvertretende Gemeindebrandinspektor und Wehrführer der Feuerwehr Hohensolms, Lars Spitznagel, waren bei der Urkundenverleihung anwesend und gratulierten dem engagierten und motivierten Feuerwehrnachwuchs, der stolz seine Ausbildungsnachweise entgegen nahm.

Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus Hohenahr haben die Prüfung zur Jugendflamme der Stufen 1 und 2 abgelegt.

Die Teilnehmer mit Erdas Jugendwart Uwe Banzhof (hinten links), Verbandsjugendfeuerwehrwart Michael Stroh dritter von links), Gemeindejugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst (dritter von rechts), dem stellv. Gemeindejugendfeuerwehrwart und Jugendwart der Jugendfeuerwehr Hohensolms, Lars Rein (zweiter von rechts) sowie dem stellv. Jugendwart der Jugendfeuerwehr Hohensolms, Max Kauß (rechts) (Foto: Rein).

 
Mitgliederrückgang hat sich verlangsamt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Sonntag, den 21. April 2013 um 10:50 Uhr

Leun. Der Mitgliederrückgang in den Jugendfeuerwehren des Feuerwehrverbandes Wetzlar hält an, hat sich aber verlangsamt. Das sagte Verbandsjugendfeuerwehrwart Michael Stroh (Lahnau-Atzbach) am Samstag vor rund 80 Delegierten in der Leuner Turn- und Mehrzweckhalle.

Zum Jahresende waren 700 Jugendliche, davon 152 Mädchen, in den 65 Jugendfeuerwehren des Altkreises Wetzlar aktiv. Das sind 21 weniger, als im Vorjahr. 134 Neuaufnahmen standen 49 Übernahmen in die Einsatzabteilung und 106 Austritte gegenüber. Während die Mitgliederzahlen in den vergangen fünf Jahren um jährlich 5% zurückgingen, belief sich der Rückgang im vergangen Jahr auf 3%. Deutlicher verringerte sich die Zahl der Jugendwarte und Betreuer, um 38 auf 162.

Verbandsjugendfeuerwehrwart Michael Stroh und die Verbandsjugendleitung auf dem Delegiertentag in Leun
Verbandsjugendfeuerwehrwart Michael Stroh und die Verbandsjugendleitung auf dem Delegiertentag in Leun
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Kritik an Lenste-Schließung

Die Einführung der verkürzten Gymnasialzeit G8 habe ehrenamtliches Engagement der Jugendlichen erschwert. Mit Einführung der Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 habe der Landtag für eine erste Entlastung gesorgt. Gleichwohl müssten Kommunen und Politik die Rahmenbedingungen für eine aktive Mitgliederwerbung an den Schulen verbessern. „Eine Ausweitung unseres Angebots während der Schulzeiten ist mit ehrenamtlichem Personal nicht zu leisten“, sagte Stroh. Zugleich kritisierte er die Schließung des Ostsee-Ferienlagers Lenste: „Hier wird am falschen Ende, auf Kosten nachfolgender Generationen gespart.“ Der Erste Kreisbeigeordneter Heinz Schreiber (Grüne) begründete die Schließung mit den Schutzschirm-Auflagen des Landes. „Wir haben uns mit der Entscheidung keine Freunde gemacht, werden Ihnen zukünftig aber Vergleichbares anbieten“, sagte Schreiber.

Erster Kreisbeigeordneter Heinz Schreiber ging auf die Schließung des Ferienlagers Lenste ein.
Erster Kreisbeigeordneter Heinz Schreiber ging auf die Schließung des Ferienlagers Lenste ein.

Schreiber: "Erfolgreich wie der FC Barcelona"

Zuvor hatten neben Schreiber, Leuns Bürgermeister Joachim Heller (SPD), die Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer (CDU) und Dr. Matthias Büger (FDP) sowie Kreisbrandinspektor Rupert Heege, Kreisjugendfeuerwehrwart Steffen Zell, Feuerwehrverbandsvorsitzender Friedel Mehlmann und der stellvertretende Landesjugendfeuerwehrwart Michael Kittel Grußworte an die Versammlung gerichtet. Heller blickte dabei auf seine Zeit als Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr Stockhausen zurück. Schreiber zog für die Feuerwehren einen Vergleich mit dem FC Barcelona, der seinen Nachwuchs ebenfalls sehr erfolgreich aus den eigenen Reihen rekrutiere. Irmer und Büger lobten die Nachwuchsarbeit in den Jugendfeuerwehren als "Schule fürs Leben". Zell berichtete, dass sich die Mitgliederzahl im Altkreis Dillenburg um 28 erhöht hat. Kreisweit war somit ein Plus von 7 Mitgliedern zu verzeichnen.

Leuns Bürgermeister Joachim Heller war Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr Stockhausen
Leuns Bürgermeister Joachim Heller war Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr Stockhausen.

Ehrung für Gröf

Mit der Florianmedaille der Hessischen Jugendfeuerwehr in Bronze ehrte der Verband Timo Gröf (Ehringshausen-Niederlemp) für seine Verdienste um die Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit. Die gleiche Ehrung sollte auch Bundestagsabgeordnete Sibylle Pfeiffer (CDU) erhalten, die sich wegen einer Terminüberschneidung entschuldigen ließ. Gleiches gilt für Björn Köhler (Hüttenberg-Vollnkirchen) und Sebastian Hels (Hüttenberg-Volpertshausen). Die Ehrungen sollen nachgeholt werden.

Verbandsjugendfeuerwehrwart Michael Stroh (mitte) und der stellv. Landesjugendfeuerwehrwarter Michael Kittel (rechts, stehend) ehrten Timo Gröf (l.) mit der Florianmedaille der Hessischen Jugendfeuerwehr in Bronze
Verbandsjugendfeuerwehrwart Michael Stroh (mitte) und der stellv. Landesjugendfeuerwehrwarter Michael Kittel (rechts, stehend) ehrten Timo Gröf (l.) mit der Florianmedaille der Hessischen Jugendfeuerwehr in Bronze.

Hessentag prägte Aktivitäten

Die Aktivitäten des vergangenen Jahres waren durch den Hessentag in Wetzlar geprägt. Auf dem „Platz der Hilfsorganisationen“ haben die Jugendfeuerwehren mit dem Nachwuchs von THW, Rotem Kreuz, Maltesern und DLRG ihr vielfältiges Programm präsentiert. Unter dem Motto „Wir sind die Zukunft der Feuerwehren in Hessen“ entwarfen Jugendfeuerwehr-Mitglieder einen Motivwagen für den Festzug. Zum Wandertag in Leun-Biskirchen schnürten 260 Jugendliche die Schuhe. Bei Wettbewerben errangen 152 Jugendliche mit der Leistungsspange die höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehr. 126 Mal wurde die Jugendflamme verliehen.

In seinem Ausblick ging Stroh auf die kommenden Veranstaltungen ein. Das Verbands-Zeltlager soll vom 14. bis 16. Juni in Solms-Oberbiel stattfinden. Zum Wandertag treffen sich die Jugendfeuerwehren am 3. Oktober in Greifenstein-Allendorf. Das gemeinsame Großzeltlager der Hilfsorganisationen soll vom 18. bis 22. Juni 2014 am Aartalsee stattfinden.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 23. Juni 2013 um 18:07 Uhr
 
Wandertag der Jugendfeuerwehren in Biskirchen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Samstag, den 13. Oktober 2012 um 13:32 Uhr

Leun-Biskirchen. Zu ihrem traditionellen Wandertag haben sich am Tag der Deutschen Einheit 260 Jugendfeuerwehrmitglieder, Betreuer, Ehrengäste und die Verbandsjugendleitung in Biskirchen getroffen.

Die Gruppen machten sich in Biskrichen auf einen 8,5 km langen Wanderweg. Unterwegs waren vier Stationen aufgebaut. An der ersten Station musste aus verschiedenen Feuerwehrarmaturen ein Gerätebaum erstellt werden. An der zweiten Station musste ein Tischtennisball schnellstmöglich durch einen 20 m langen B-Schlauch befördert werden. An Station Nummer drei durften 25 Feuerwehrgegenstände eine Minute angesehen werden. Dann wurden 10 Gegenstände entfernt und diese mussten dann innerhalb einer Minute benannt werden. An der letzten Station musste schließlich so viel Wasser wie möglich in ein Ziel gespritzt werden. Ziel der Wanderung war dann die „Grüne Au“, wo auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein leckeres Mittagessen mit Schnitzel und Salatbüfett wartete.

In kurzen Grußworten betonten der 1. Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann, Kreisbrandinspektor Rupert Heege, der stellvertretende Verbandsvorsitzende des Feuerwehrverbandes Wetzlar  Friedel Mehlmann, Kreisjugendfeuerwehrwart Steffen Zell, Bürgermeisterin Birgit Sturm und Stadtbrandinspektor Thomas Straßheim die Wichtigkeit der Jugendarbeit für die Feuerwehren. Gerade bei einem Wandertag können sich die Jugendlichen in lockerer Runde kennenlernen. Zuvor hatte Verbandsjugendfeuerwehrwart Michael Stroh die Teilnehmenden begrüßt. Er dankte der Jugendfeuerwehr Biskirchen mit den Jugendfeuerwehrwarten Julia Straßheim und Patrick Zipp an der Spitze für die gute Organisation.

Stefan Hof und Carsten Immel mit der Florianmedaille der Hessischen Jugendfeuerwehr geehrt

Ehrung für Stefan Hof und Carsten Immel

Ehrung mit der Floriansmedaille der Hessischen Jugendfeuerwehr (von links):
Verbandsjugendfeuerwehrwart Michael Stroh, Stefan Hof, Carsten Immel, Stadtjugendfeuerwehrwart Björn Hartmann, stellvertretender Verbandsjugendfeuerwehrwart Rainer Jüngst, Stadtbrandinspektor Thomas Straßheim und Kreisbrandinspektor Rupert Heege.

Im Anschluss ehrte Verbandsjugendfeuerwehrwart Michael Stroh  Carsten Immel  aus Stockhausen  mit der Silbernen und Stefan Hof  aus Leun mit der bronzenen Florianmedaille der Hessischen Jugendfeuerwehr als Anerkennung für ihr Engagement in der Jugendarbeit der Leuner Feuerwehren.
Bei der Lösung der Aufgaben an den Stationen errangen die Jugendfeuerwehren Wetzlar-Dutenhofen, Lahnau-Waldgirmes und Solms-Oberbiel die vorderen Plätze. Den Wanderpokal für die teilnehmerstärkste Jugendfeuerwehr, gerechnet an der Meldung der Gruppenstärke im Jahresbericht und der Teilnehmerzahl am Wandertag, errang die Jugendfeuerwehr Leun-Bissenberg.

Die Ehrung für die teilnehmerstärkste Gruppe ging an de Jugendfeuerwehr Bissenberg

Die Jugendfeuerwehr Bissenberg erhielt den Wanderpokal für die teilnehmerstärkste Gruppe (von links):
Verbandsjugendfeuerwehrwart Michael Stroh, Jugendfeuerwehrwart Mikele Debus und die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Bissenberg.

Die Verbandsjugendleitung dankt allen Helferinnen und Helfern der Feuerwehr Biskirchen, die an diesem Tag die Jugendfeuerwehr unterstützt haben. Dank auch für die Salatspenden.

Text und Bilder: Jürgen Ambrosius, Feuerwehr Biskirchen

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 17. Februar 2013 um 15:07 Uhr
 
150 Jugendliche kämpften um begehrte Auszeichnung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Samstag, den 22. September 2012 um 13:16 Uhr

Driedorf. 150 Jugendliche aus dem Lahn-Dill-Kreis haben sich am Samstag, den 15. Spetember, im Driedorfer Höllkopfstadion prüfen lassen: Der Feuerwehr-Nachwuchs kämpfte an Schläuchen und in sportlichen Wettkämpfen um die begehrte Leistungsspange.

Landrat Wolfgang Schuster (SPD) bei der Vergabe der Leistungsspange (Foto: Kepper)

Landrat Wolfgang Schuster (SPD) nahm die Verleihung der Leistungsspangen vor. (Foto: Kepper)

Dort, wo sonst die Torjäger hinter einem Ball herjagen, wurden Schläuche ausgerollt, Saugleitungen gekuppelt und komplizierte Feuerwehrknoten geknüpft.

Der Prüfung unterzogen sich 18 Gruppen mit jeweils neun Jugendlichen. Neben einem Löschangriff mussten die Jugendfeuerwehrleute mit einem Staffellauf und Kugelstoßen auch ihre sportliche Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.

Dass es möglich ist, 120 Meter Schlauchleitung in 60 Sekunden sauber zu verlegen, davon konnten sich die Wertungsrichter überzeugen. Ins Schwitzen kamen einige der Akteure, als es darum ging, Fragen rund um die Feuerwehr und zum Allgemeinwissen zu beantworten. Eine Gruppe konnte die geforderten Aufgaben nicht ganz erfüllen und erhält Ende Oktober in Alsfeld eine neue Chance, die Prüfung abzulegen.

Bei der anschließenden Verleihung der Leistungsspange dankte der stellvertretende Verbandsjugendwart des Feuerwehrverbandes Dill, Martin Preis von der Freiwilligen Feuerwehr Niederscheld, allen Teilnehmern und den Betreuern für die gezeigten Leistungen. Wochenlang hatten sich die Gruppen auf den Tag vorbereitet und geübt.

Landrat Wolfgang Schuster (SPD) war begeistert von der großen Anzahl Jugendlicher, die sich für ein so wichtiges Ehrenamt engagieren. "Ich bin stolz auf die Jugendfeuerwehren im Landkreis, die mit ihrer Arbeit den Nachwuchs bei den Einsatzkräften sicherstellen". Die beste Nachricht, auf die alle gespannt warten mussten, hatte Kreisbrandinspektor Rupert Heege parat: "Ihr habt alle die Leistungsspange bestanden!". Heege bescheinigte allen Teilnehmern eine hohe Motivation und einen guten Ausbildungsstand.

Anschließend wurden die Leistungsspangen unter Mithilfe vom Driedorfer Bürgermeister Dirk Hardt (SPD) und den Abnahmeberechtigten der Deutschen Jugendfeuerwehr Gerald Morneweg und Rolf Lengemann zur großen Freude der Jugendlichen übergeben.

Bericht und Foto: Sascha Kepper, FGL Öffentlichkeitsarbeit, VJF Dill

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 17. Februar 2013 um 15:07 Uhr
 
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