Aktuelles
Rund 850 zelteten am Aartalsee PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Katrin Weber (mittelhessen.de)   
Montag, den 06. Juni 2011 um 13:16 Uhr

Bischoffen. Basteln, spielen, lernen, Stockbrot, Feldbetten und Lagerfeuer - besser hätten die Hilfsorganisationen des Lahn-Dill-Kreises kaum für Nachwuchs werben können. Gestern bauten die 62 Gruppen, die bei dem Jugendzeltlager "Gemeinsam 2011" dabei waren, ihre Zelte ab.

Zur Fototstrecke auf mittelhessen.de Download der Lagerzeitung

Platzmeister Reiner Jüngst leistete am Mittwochnachmittag Fleißarbeit. Allen teilnehmenden Gruppen wies er einen Platz für ihr Zelt zu. Die Lagerleitung um Kreisbrandinspektor Rupert Heege sowie die Verbandsjugendfeuerwehrwarte Kay-Uwe Holzapfel (Dill) und Alexander Lotz (Wetzlar) gaben den Betreuern kurze Informationen, und los ging es.

Am Donnerstag ging es zum ersten Mal in diesen Tagen richtig rund am Aartalsee. Ein Teil der insgesamt über 80 Workshops und Aktionen stimmte die Mädchen und Jungen auf die nächsten Zeltlagertage bestens ein, quasi zum Aufwärmen. Und das alles bei bestem Wetter.

Für Sportturniere, Workshops und Besichtigungen konnte man sich anmelden. Fast alle Angebote waren ausgebucht. Beispielsweise hatte die THW-Jugend Dillenburg fast dreimal so viele Interessierte für ihre Aktion als Plätze zur Verfügung standen. Es ging darum, mit Fässern, Seilen und Holz ein Floß zu bauen.

Noch mehr los war bei "Schlag den Chef". Dort übten die Jugendwehren für den großen Auftritt am Abend, wo sie gegen einen der "Chefs" des Zeltlagers in einem sportlich fairen Wettkampf antraten. Vorher musste man sich aber für das Finale qualifizieren. Vor der Station drängten sich die Kinder und Jugendlichen und warteten auf ihre Chance.

Andrang bei "Schlag den Chef" und beim Floßbau

Etwas ruhiger, aber genauso interessant waren die Workshops am Tag eins von "Gemeinsam 2011". Es gab einen Knigge-Kurs, die Aktion "BOB" vom Polizeipräsidium Mittelhessen stellte sich anschaulich vor, es wurde Friedenspädagogik besprochen.

An anderer Stelle startete eine moderne Schnitzeljagd, das sogenannte Geocaching. Eine Fortbildung für Jugendbetreuer, ein Workshop über Pressearbeit und einer über Suchtprävention waren im Angebot.

Für die Besichtigungen ging es nach Wetzlar zum Optik-Parcours, zur Wache 1 der Feuerwehr und zur Leitstelle. Nicht so weit, aber ebenfalls von großem Interesse, waren die Kläranlage und das Kraftwerk Aartalsee. Knifflig wurde es beim Lagerquiz. "Wo wurde Goethe geboren?" lautete eine der Fragen. "Hmm... wo wurde der denn geboren?", überlegten beispielsweise Lisa Kneip, Ricardo Brei und Janina Blecher von der Sechsheldener Jugendfeuerwehr. Wenige Sekunden später die Antwort: "In Frankfurt! Los schreib auf".

Nach dem Tagesprogramm ließen es sich die Jugendlichen gut gehen, entweder am Badestrand oder sogar im erfrischenden Aartalsee. Andere saßen gemütlich vor und in ihren Zelten und genossen Eis.

"Am Aartalsee ist es cool, lustig und toll"

Abgesehen von der Zeltlager-Atmosphäre ist es gerade das Programm, das die Kinder und Jugendlichen für das Zeltlager begeistert. "Das Programm ist einfach toll und macht Spaß", lobt Marcel Kube von der Jugendfeuerwehr aus Gusternhain. "Cool und lustig", so fasste der Aßlarer Nick Kosak das Zelten am Aartalsee zusammen: "Es sind so viele Leute hier. Das ist toll."

Dass so viele andere Jugendfeuerwehren mit im Boot sind, findet der Sinner Fabian Becker klasse: "Ich hatte es mir nicht so groß und gut vorgestellt." Einen kleinen Kritikpunkt hat der Zwölfjährige: "Ich hätte gerne mehr Zeit für den Badestrand gehabt. Ansonsten haben die Organisatoren alles richtig gemacht."

Angelo Schädel ist in diesem Jahr in die Jugendfeuerwehr Burgsolms eingetreten. "Wenn man bei der Feuerwehr ist, kann man anderen Menschen helfen und sogar Leben retten. Es ist wichtig, dass es Leute gibt, die das machen", antwortet der Elfjährige. Und das Zeltlager? "Mir gefällt, dass man was Neues entdecken kann und was anderes sieht."

Der Niederbieler Teo Zielasek wollte "einfach mal schauen, wie das Zeltlager so ist" - und ist begeistert: "Es ist toll, dass man überall mitmachen kann." Nur mit dem Feldbett kommt er nicht gut zurecht. "Ich bin unter dem Bett aufgewacht, weil ich im Schlaf rausgefallen bin".

841 sehen Feuerwerk zum Finale

Mit dem großen Jugendzeltlager "Gemeinsam 2011" am Aartalsee haben die Hilfsorganisationen demonstriert, dass in ihren Jugendabteilungen mehr geboten wird, als die Ausbildung angehender Einsatzkräfte. Sie leisten wichtige Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen. Am Ende immer zum Wohle der Allgemeinheit, zur Hilfe und Sicherheit.

Die Intention der Organisatoren, gemeinsam auf sich und auf ihre Jugendgruppen aufmerksam zu machen, gemeinsam zu werben, dürfte gelungen sein. Die Organisatoren um Kreisbrandinspektor Rupert Heege und Kreisjugendfeuerwehrwart Steffen Zell zeigten sich am Samstagabend und gestern jedenfalls rundum zufrieden mit dem Zeltlager - trotz des Wermutstropfens einer Gewitterfront am Samstag.

"Allen hat das Zeltlager großen Spaß gemacht. Es hat alles gut funktioniert. Wir haben nur positive Resonanz bekommen", zog Steffen Zell gestern Vormittag Bilanz. Die Workshops und Aktionen wurden von den Teilnehmern bestens angenommen, vor allem die, die am, auf und im Wasser stattgefunden haben. Bei dem sommerlichen Wetter während des Zeltlagers waren sie die absoluten Renner.

Am Samstagabend war zum Finale von "Gemeinsam 2011" noch ein "Highlight" geplant: Alle 841 Teilnehmer sollten sich rund um den Aartalsee postieren, ausgestattet mit Leuchtbändern. Leuchtbälle sollten herumgereicht werden. Zwei extra angefertigte Blaulichter sollten durch die Reihen gereicht werden und auf der Staumauer aufeinander treffen.

Dies hätte das Startsignal für ein kleines Feuerwerk sein sollen. Die Menschenkette musste jedoch wegen der schnell herannahenden Gewitterfront abgesagt werden. Die Kinder und Jugendlichen wurden sicherheitshalber eilig zurück geholt und auf einer Seite des Sees postiert.

Das Feuerwerk zündeten die Verantwortlich dann ohne das Blaulicht-Zeichen. Raketen und Feuer stiegen am Ufer empor. Feuersterne funkelten und blitzten, bunt leuchtende Kugeln schossen empor. Der Aartalsee war ein Meer aus Licht und Farben. Kurz zuvor ging es im großen Veranstaltungszelt rund.

Beim Karaokeabend sangen und feierten die Kinder und Jugendlichen ausgelassen, bejubelten jeden, der sich traute und ein Lied sang. Einen Hit nach dem anderen schmetterten die Mutigen, im Rücken einen großen Chor, der grölte, klatschte und tanzte. Das finale Feuerwerk war dann rechtzeitig vor dem Gewitter beendet. Mit den Mannschaftstransportwagen brachten die Wehrleute den Nachwuchs sicher ins Zeltlager zurück.

Gestern morgen dann der Abbau der 62 Zelte. Schon vor dem Mittag war von ihnen nichts mehr zu sehen. In drei Jahren wollen die Organisatoren wieder ein Jugendzeltlager auf die Beine stellen. "Schön wäre es, wenn wir dann die 1000-Teilnehmer-Marke knacken würden", sagte der Kreisjugendfeuerwehrwart.

Zur Fototstrecke auf mittelhessen.de Download der Lagerzeitung

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 06. Juni 2011 um 13:30 Uhr
 
Niederquembach holt Bürgermeisterpokal
Geschrieben von: Jörg Olbrich   
Sonntag, den 22. Mai 2011 um 15:43 Uhr

Schöffengrund-Laufdorf. Am Samstag trafen sich rund 40 Mitglieder der Schöffengrunder Jugendfeuerwehren mit ihren Betreuern bei strahlendem Sonnenschein auf dem Sportplatz in Laufdorf zum Wettbewerb, bei dem in spaßigen Spielen der Bürgermeisterpokal ausgelobt wurde. Am Ende konnte die Jugendfeuerwehr Niederquembach sich über einen knapp Sieg vor Niederwetz freuen.

Der Schöffengrunder Jugendfeuerwehrtag gehörte über viele Jahre zu den festen Bestandteilen des Terminkalenders der Schöffengrunder Wehren. Um frischen Wind in die gemeinsamen Veranstaltungen der Jugendfeuerwehren in der Gemeinde zu bekommen, entschlossen sich die Jugendwarte vor 10 Jahren den Wettbewerb durch eine gemeinsame Übung zu ersetzen. Nun wurde die Veranstaltung unter der Leitung des Gemeindejugendfeuerwehrwartes Benjamin Dämon erfolgreich reaktiviert.

Das Wetter hätte für den Wettbewerb, bei dem Spiel und Spaß im Vordergrund standen, nicht besser sein können. Jede Jugendfeuerwehr musste sich im Vorfeld ein Spiel ausdenken und war für die Abwicklung verantwortlich. So mussten die Jugendlichen unter anderem über einen Verteiler einen Luftballon aufblasen und mit der Kübelspritze ein Ziel auf einer Spritzwand treffen. Für besonders große Heiterkeit sorgte ein Spiel, bei dem die Teilnehmer Creme auf die Nase geschmiert bekamen und über vier Teilnehmer einen Wattebausch von Nase zu Nase  weitergeben mussten. Die Hände durften hierbei nicht verwendet werden.

Das Wattebäuschchen-Spiel sorgte bei den Teilnehmern für große Belustigung
Das Wattebäuschchen-Spiel sorgte bei den Teilnehmern für große Belustigung.

Am Ende setzte sich die Jugendfeuerwehr Niederquembach knapp vor der Gruppe aus Niederwetz durch und holte sich den Wanderpokal, der von Bürgermeister Hans-Peter Stock gestiftet wurde. Bis zum nächsten Schöffengrunder Jugendfeuerwehrtag, bei dem die anderen Ortsteile alles daran setzen werden den Siegern den Pokal wieder abzujagen, wird er nun das Feuerwehrhaus in Niederquembach schmücken.

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung Horst Euler lobte das Engagement der Teilnehmer und Betreuer. Es sei erfreulich zu sehen, mit welcher Begeisterung die Jugendlichen die Spiele bestritten haben. Weiterhin waren der Kreisjugendfeuerwehrwart Steffen Zell, Vize-Verbandsjugendwart Michael Stroh und der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Jörg Olbrich unter den Zuschauer und richteten ihre Grußworte an die Teilnehmer.

Ein Tennisball musste in einem Rohr über eine kurze Wegstrecke in Eimer gebracht werden
Ein Tennisball musste in einem Rohr über eine kurze Wegstrecke in einen Eimer gebracht werden.

Bei einem weiteren Spiel mussten Luftballons zerstochen werden
Bei einem weiteren Spiel mussten Ballons zerstochen werden.

Die Teilnehmer bei der Siegerehrung
Die Teilnehmer bei der Siegerehrung.

 
Feuerwehr wirbt um die Jugend
Geschrieben von: Timo Gröf   
Mittwoch, den 04. Mai 2011 um 19:14 Uhr

Ehringshausen. "Kommt - macht mit" - war das Motto eines Aktionstags zur Mitgliedergewinnung der Ehringshäuser Jugendfeuerwehren, der am 3. Mai an der Johannes-Gutenberg-Schule stattfand.

Der Aktionstag war Bestandteil einer landesweit angelegten Werbeaktion, um besonders die Jugendlichen der fünften Klassen über die Jugendfeuerwehr zu informieren und sie für dieses ehrenamtliche Engagement zu interessieren.

An mehreren Stationen haben rund 180 Kinder in kleinen Gruppen den spielerischen Umgang mit Schläuchen und Armaturen geübt. Mit Unterstützung durch Mitglieder der Jugendfeuerwehr haben sie einen Löschangriff aufgebaut, versuchten sich im Schlauchkegeln oder machten die Erfahrung, wie man sich in einem verqualmten Raum bewegt. Einen bleibenden Eindruck hinterließ die abschließende Demonstration einer Fettexplosion.

Die Schüler der 5. Klassen vom dem Löschfahrzeug der Feuerwehr Ehringshausen
Die Schüler der 5. Klassen vor dem Löschfahrzeug der Feuerwehr Ehringshausen (Foto: Gröf)

„Mit der Aktion wollten wir auf die Arbeit der Jugendfeuerwehren aufmerksam machen. Denn mit ihrer feuerwehrtechnischen Ausbildung sichern die Jugendfeuerwehren schon heute den Brandschutz der Zukunft.“, sagte Ehringshausens stellvertretender Gemeindejugendwart Timo Diehl. der mit dem Verlauf dieser Aktion zur Mitgliedergewinnung sehr zufrieden war.

Vor Ort machten sich auch Bürgermeister Jürgen Mock (SPD) und Brandschutzdezernent Ralf Schaub ein Bild von der Aktion.

Demonstration einer Fettexplosion
Demonstration einer Fettexplosion (Foto: Regel)

Schlauchkegeln
Schlauchkegeln (Foto: Regel)
 
Was tun bei Kindern mit ADS? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Samstag, den 09. April 2011 um 10:59 Uhr

Wetzlar-Nauborn. Werkzeuge für den Umgang mit Kindern, die an einer Aufmerksamkeitsdefizit-Störung (ADS) leiden, haben 17 Betreuer der Jugendfeuerwehren am Samstag in einem Seminar bekommen.

Kreisjugendwart Steffen Zell hatte dazu die Wetzlarer Sozialpädagogin Silke Däumer ins Nauborner Feuerwehrhaus eingeladen. Die Teilnehmer erfuhren wie sich die Krankheit äußert und welche Methoden es im Umgang mit den Kindern gibt. In Gruppenarbeiten wurde das Thema praxisnah behandelt. „Mit Blick auf die nun anstehenden Fahrten oder Zeltlager, sollten unsere Betreuer lernen, was zu beachten ist.“, sagte Zell. An Beispielen wurden die Fragen der Teilnehmer beantwortet. Auch die Behandlung mit Medikamenten wurde angesprochen.

Die Diagnose ADS wird gestellt, wenn Betroffene unaufmerksames und impulsives Verhalten mit motorischer Unruhe zeigen, das nicht ihrem Alter oder Entwicklungsstand entspricht und zu deutlichen Beeinträchtigungen in verschiedenen Lebensbereichen führt.

Veranstalter des Seminars, das zur Auffrischung der Jugendleiter-Card diente, war die Lahn-Dill-Feuerwehrschule. Für die Verpflegung sorgten die Kameraden der Feuerwehr Nauborn.

Weitere Informationen im Seminar-Skript zu dem Thema.

Die Seminar-Teilnehmer mit Sozialpädagogin Silke Däumer (l.), Kreisjugendwart Steffen Zell (r.) und Verbandsjugendwart Alexander Lotz (3. v. r.)

Die Seminar-Teilnehmer mit Sozialpädagogin Silke Däumer (l.), Kreisjugendwart Steffen Zell (r.) und Verbandsjugendwart Alexander Lotz (3. v. r.)

 
Jugendsammelwoche 2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Björn Hartmann   
Freitag, den 18. März 2011 um 20:27 Uhr

In der Zeit vom 08. bis 17. April 2011 findet wieder die landesweite Jugendsammelwoche statt. Beteiligen können sich alle Jugendgruppen, Verbände und Initiativen.

Hessens Jugend sammelt. Für den neuen Clubraum, für soziale Beiträge bei der Sommerfreizeit, für neue Spiele und Materilien und, und, und...

Jugendarbeit ist wertvoll, aber eben nicht ganz kostenlos. Einmal im Jahr gehen daher junge Menschen von Tür zu Tür („Straßen- und Haussammlung“), um Geld für die Jugendarbeit zu sammeln. Die Jugendsammelwoche gibt es seit über 50 Jahren in Hessen. Sie ist ein fester Bestandteil in der hessischen Kinder- und Jugendarbeit. Auch wenn sich zwischenzeitlich zahlreiche Änderungen ergeben haben, tragen die gesammelten Spenden dazu bei, dass vielfältige Projekte für Kinder und Jugendliche verwirklicht werden können. In den vergangenen Jahren hat die Gesamtsumme der Jugendsammelwoche kontinuierlich über 500.000 Euro betragen.

50% des Sammelerlöses verbleiben bei den sammelnden Gruppen und können für die Gruppenkasse verwendet werden.

Wer als Sammlerin oder Sammler aktiv werden möchte, erkundigt sich am besten vor Ort in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen dort sind die Sammelunterlagen erhältlich. Bei Fragen zur Jugendsammelwoche könnt Ihr Euch auch bei dem Lahn-Dill-Kreis informieren.

Ansprechpartner:

Rita Gümbel, Tel.: 06441/407-1531

Jens Groh, Tel. 06441/407-1533

www.jugendsammelwoche-hessen.de

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. März 2011 um 16:50 Uhr
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 Weiter > Ende >>

Seite 5 von 6
Valid XHTML & CSS | Template Design ah-68 | Copyright © 2018 by VJFW Wetzlar (Impressum und Datenschutzerklärung)