Aktuelles
Was tun bei Kindern mit ADS? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Samstag, den 09. April 2011 um 10:59 Uhr

Wetzlar-Nauborn. Werkzeuge für den Umgang mit Kindern, die an einer Aufmerksamkeitsdefizit-Störung (ADS) leiden, haben 17 Betreuer der Jugendfeuerwehren am Samstag in einem Seminar bekommen.

Kreisjugendwart Steffen Zell hatte dazu die Wetzlarer Sozialpädagogin Silke Däumer ins Nauborner Feuerwehrhaus eingeladen. Die Teilnehmer erfuhren wie sich die Krankheit äußert und welche Methoden es im Umgang mit den Kindern gibt. In Gruppenarbeiten wurde das Thema praxisnah behandelt. „Mit Blick auf die nun anstehenden Fahrten oder Zeltlager, sollten unsere Betreuer lernen, was zu beachten ist.“, sagte Zell. An Beispielen wurden die Fragen der Teilnehmer beantwortet. Auch die Behandlung mit Medikamenten wurde angesprochen.

Die Diagnose ADS wird gestellt, wenn Betroffene unaufmerksames und impulsives Verhalten mit motorischer Unruhe zeigen, das nicht ihrem Alter oder Entwicklungsstand entspricht und zu deutlichen Beeinträchtigungen in verschiedenen Lebensbereichen führt.

Veranstalter des Seminars, das zur Auffrischung der Jugendleiter-Card diente, war die Lahn-Dill-Feuerwehrschule. Für die Verpflegung sorgten die Kameraden der Feuerwehr Nauborn.

Weitere Informationen im Seminar-Skript zu dem Thema.

Die Seminar-Teilnehmer mit Sozialpädagogin Silke Däumer (l.), Kreisjugendwart Steffen Zell (r.) und Verbandsjugendwart Alexander Lotz (3. v. r.)

Die Seminar-Teilnehmer mit Sozialpädagogin Silke Däumer (l.), Kreisjugendwart Steffen Zell (r.) und Verbandsjugendwart Alexander Lotz (3. v. r.)

 
Jugendsammelwoche 2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Björn Hartmann   
Freitag, den 18. März 2011 um 20:27 Uhr

In der Zeit vom 08. bis 17. April 2011 findet wieder die landesweite Jugendsammelwoche statt. Beteiligen können sich alle Jugendgruppen, Verbände und Initiativen.

Hessens Jugend sammelt. Für den neuen Clubraum, für soziale Beiträge bei der Sommerfreizeit, für neue Spiele und Materilien und, und, und...

Jugendarbeit ist wertvoll, aber eben nicht ganz kostenlos. Einmal im Jahr gehen daher junge Menschen von Tür zu Tür („Straßen- und Haussammlung“), um Geld für die Jugendarbeit zu sammeln. Die Jugendsammelwoche gibt es seit über 50 Jahren in Hessen. Sie ist ein fester Bestandteil in der hessischen Kinder- und Jugendarbeit. Auch wenn sich zwischenzeitlich zahlreiche Änderungen ergeben haben, tragen die gesammelten Spenden dazu bei, dass vielfältige Projekte für Kinder und Jugendliche verwirklicht werden können. In den vergangenen Jahren hat die Gesamtsumme der Jugendsammelwoche kontinuierlich über 500.000 Euro betragen.

50% des Sammelerlöses verbleiben bei den sammelnden Gruppen und können für die Gruppenkasse verwendet werden.

Wer als Sammlerin oder Sammler aktiv werden möchte, erkundigt sich am besten vor Ort in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen dort sind die Sammelunterlagen erhältlich. Bei Fragen zur Jugendsammelwoche könnt Ihr Euch auch bei dem Lahn-Dill-Kreis informieren.

Ansprechpartner:

Rita Gümbel, Tel.: 06441/407-1531

Jens Groh, Tel. 06441/407-1533

www.jugendsammelwoche-hessen.de

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. März 2011 um 16:50 Uhr
 
Jugendfeuerwehren verlieren Mitglieder PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Samstag, den 12. März 2011 um 16:30 Uhr

Solms-Albshausen. 38 der 65 Jugendfeuerwehren im Verband Wetzlar haben Nachwuchssorgen. Das hat Verbandsjugendwart Alexander Lotz (Wetzlar- Niedergirmes) am Samstag vor 118 Delegierten der Jugendfeuerwehren in der Karl-Theiß-Halle gesagt. Gerd Schäfer (Lahnau-Waldgirmes) erhielt für sein langjähriges Engagement in der Jugendarbeit eine besondere Ehrung.

Zum Jahresende waren 780 Jugendliche, davon 175 Mädchen, in 65 Jugendfeuerwehren aktiv. Das sind 68 weniger, als im Vorjahr. 143 Neuaufnahmen standen 70 Übernahmen in die Einsatzabteilung und 141 Austritte gegenüber. „Die Zahl derer, die uns wegen stärkerer anderer Interessen oder einem anderen Verein verlassen haben, ist mit 81 weiterhin zu hoch!“, sagte Lotz. Um dem entgegen zu wirken, solle die Ausbildung der Betreuer durch Seminare verbessert werden. Lotz mahnte an, dass auch die äußeren Rahmenbedingungen stimmen müssten. Er wünscht sich eine bessere Würdigung des Amtes Jugendwart, wie das auch bei anderen Führungskräften der Feuerwehr der Fall sei.

Die Versammlung beschloss die Schaffung des neuen Fachgebietes „Übergänger“. Es beschäftigt sich mit Jugendlichen rund um den Übergang in die Einsatzabteilung. Besetzt wurde es mit Mike Grätz (Wetzlar-Garbenheim) und Fabian Herr (Sinn-Edingen). Zudem soll mit den Stadt- und Gemeindejugendwarten ein Workshop zur Zukunft der Feuerwehr durchgeführt werden.
Zum neuen Fachgebietsleiter „Jugendflamme“ wurde Sebastian Luft (Ehringshausen-Daubhausen) als Nachfolger von Andreas Zenthöfer (Leun-Biskirchen) gewählt. Ferner wurden die Jugendsprecher Maximilian Hofmann (Solms-Niederbiel) und Tim Banzhof (Hohenahr-Erda) bestätigt.

Besondere Ehrung für Gerd Schäfer


Gerd Schäfer ist seit 25 Jahren Jugendwart in Lahnau-Waldgirmes. Unter stehenden Ovationen der Teilnehmer, ehrte Lotz ihn für dieses außergewöhnliche Engagement mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber. Jan Philipp Hofmann war acht Jahre Jugendwart in Solms-Oberndorf und vier Jahre Stadtjugendwart. Dies wurde mit der Florian-Medaille der Hessischen Jugendfeuerwehr in Silber gewürdigt.

Gerd Schäfer wird von Alexander Lotz für sein 25-jähriges Engagement in der Jugendfeuerwehr geehrt
Der bisherige Jugendsprecher Mike Grätz berichtete von der Ausrichtung der Jugendforen. In den Diskussionsrunden wurde über allgemeine Probleme in der Jugendfeuerwehr gesprochen. Weitere Themen waren Atomkraft, Integration und der Mitgliederrückgang.
Lotz ging auf die Veranstaltungen im vergangenen Jahr ein. 150 Jugendliche nahmen am Zeltlager in Solms-Oberbiel teil. Sieben Jugendfeuerwehren wetteiferten im Kreisentscheid zum Bundeswettbewerb in Ehringshausen. 310 Jugendliche schnürten zum Wandertag in Hüttenberg die Schuhe.

Timo Gröf (Ehringshausen-Niederlemp), verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit, berichtete von der Fertigstellung der neuen Internetseite www-vjf-wetzlar.de. Dort gibt es einen Download-Bereich mit Informationen und Vorlagen für die Jugendarbeit.

In seinem Ausblick ging Lotz auf die kommenden Veranstaltungen ein. In einer hessenweiten Aktion sollen in den Schulen Flyer zur Mitgliederwerbung verteilt werden. Dies wird durch Aktionen der örtlichen Feuerwehren begleitet. Im Juni findet am Aartalsee das große Zeltlager der Hilfsorganisationen statt, zu dem über 600 Jugendliche erwartet werden. Der Wandertag findet in Solms statt. Ferner beschlossen die Delegierten die Vergabe des Delegiertentages 2012 nach Greifenstein.

Grußworte überbrachten Stadtverordnetenvorsteher Hans-Günter Anschütz (FWG), die Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer (CDU) und Mürvet Öztürk (Grüne) sowie Kreisbrandinspektor Rupert Heege, Kreisjugendfeuerwehrwart Steffen Zell und Uwe Mampoteng vom Feuerwehrverband Wetzlar.

Gewählte und Geehrte mit Verbandsjugendwart Lotz und seinen beiden Stellvertretern, v.l.
- Reiner Jüngst (stell. Verbandsjugendwart, Mudersbach)
- Alexander Lotz (Verbandsjugendwart, Niedergirmes)
- Gerd Schäfer (für 25 Jahre Jugendwart mit Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber geehrt, Waldgirmes)
- Jan Philipp Hofmann (geehrt mit Florian-Medaille der Hessischen Jugendfeuerwehr in Silber, Solms-Oberndorf)
- Fabian Lemme (Kassenprüfer, Erda)
- Sebastian Luft (neuer Fachgebietsleiter Jugendflamme, Daubhausen; die Jugendflamme ist eine Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr
- Tim Banzhof (stellv. Jugendsprecher, Erda)
- Maximilian Hofmann (Jugendsprecher, Niederbiel)
- Michael Stroh (stellv. Verbandsjugendwart, Atzbach)


Ergänzung (20.03.2011):

In dieser Woche wurde der Jahresbericht der Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Lahn-Dill-Kreises veröffentlicht, den die Wetzlarer Neue Zeitung mit diesem Artikel aufgegriffen hat.

(Quelle: Wetzlarer Neue Zeitung vom 19.03.2011)

 
Jugendforum in Garbenheim: Hofmann vertritt Jugend PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Mittwoch, den 16. Februar 2011 um 22:02 Uhr

Wetzlar-Garbenheim (tg). Maximilian Hofmann aus Solms-Niederbiel ist neuer Jugendsprecher der 65 Jugendfeuerwehren im Verband Wetzlar. Der 14-Jährige, der sich neben der Jugendfeuerwehr auch in der Maltesterjugend und an seiner Schule im Sanitätsdienst engagiert, tritt die Nachfolge von Mike Grätz an. Dieser hatte das Amt vier Jahre begleitet und ist nun in die Einsatzabteilung aufgerückt.

v.l. Mike Grätz, Reiner Jüngst,  Tim Banzhof, Timo Birkenstock und Maximilian Hofmann

v.l. Mike Grätz, FGL Jufo Reiner Jüngst, Tim Banzhof, FGL Jufo Timo Birkenstock, Jugendsprecher Maximilian Hofmann


Zum Forum der Verbandsjugendfeuerwehr Wetzlar waren am Mittwoch 28 Jugendliche erschienen, um aus ihren Reihen neue Sprecher zu wählen. Hofmann (14 Jahre) erhielt in geheimer Wahl 18 Stimmen, bei zwei Gegenstimmen und fünf Enthaltungen. Zu seinem Stellvertreter wurde Tim Banzhof (13) aus Hohenahr-Erda gewählt. Er erhielt 18 Ja- und sieben Neinstimmen.

Seit 2006 jährlich 5% weniger Mitglieder

Timo Gröf (Ehringshausen-Niederlemp) hielt einen Vortrag über die Mitgliederentwicklung. Im vergangenen Jahr gab es 143 Eintritte. Diesen standen 70 Übernahmen in die Einsatzabteilungen und 141 Austritte gegenüber. Zum Jahresende waren 780 Jugendliche, davon 175 Mädchen, in den Jugendfeuerwehren aktiv. Gröf ging auch auf die Entwicklung in den vergangenen Jahren und schloss daraus auf die zukünftige Entwicklung. „Seit 2006 ist die Mitgliederzahl jährlich um 5% gesunken. Wenn sich dieser Trend fortsetzt,  hat sich unsere Zahl in 15 Jahren halbiert.“, sagt Gröf. Hätten Jugendfeuerwehren heute im Schnitt zwölf Mitglieder, wären es dann nur noch sechs. „Schon heute hat jede 3. Jugendfeuerwehr Nachwuchssorgen. In den nächsten Jahren werden wohl einige schließen, was den Mitgliederschwund weiter verschärft“, so Gröf. In der anschließenden Diskussion stellten die Jugendlichen Zweifel an seinen Berechnungen an. Doch genau das wollte Gröf erreichen. Er erläuterte, wie schwierig es sei, Entwicklungen über einen längeren Zeitraum vorherzusagen. Solche Statistiken seien mit Vorsicht zu genießen. In Anbetracht der Zahlen waren sich die Teilnehmer aber einig, dass die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert und Dienste interessanter gestaltet werden müssen. Hierüber tauschte man sich rund zwei Stunden aus.

Zum Jugendforum nach Garbenheim kamen 28 Jugendliche

 
Jugendforum diskutiert Terrorgefahr und Castortransporte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Samstag, den 27. November 2010 um 14:22 Uhr

Aßlar-Werdorf (tg). Über Terrorgefahr und den kürzlich durchgeführten Castortransport haben 21 Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus dem Altkreis Wetzlar auf ihrem Jugendforum diskutiert.

Timo Birkenstock (Waldsolms-Hasselborn) und Fabian Herr (Sinn-Edingen) von der Verbandsjugendfeuerwehr Wetzlar haben dazu vergangenen Mittwoch in das neue Werdorfer Feuerwehrhaus geladen.
Die Teilnehmer hatten beide Themen in den Medien verfolgt. Es wurde diskutiert, was Ziele  von Terroranschlägen sein können und wie die Täter aussehen. Die Jugendlichen bezweifeln, dass alleine die gegenwärtigen Schutzmaßnahmen der Polizei einen Anschlag verhindern. Möglicherweise wären weitere Maßnahmen zu treffen.

Das Jugendforum tagte in Werdorf


Lebhaft wurde anschließend der Castortransport diskutiert. Bei den Demonstrationen gingen die Meinungen auseinander: „Die Deutschen sollten mehr auf die Straße gehen“, sagte ein Jugendlicher, während ein anderer entgegnete, „Die Demonstranten verschleudern nur Steuergelder für den Polizeieinsatz!“. Auch wurde das Vorgehen der Polizei bei den Demonstranten zu „Stuttgart 21“ kritisiert. Über die Gefahren der Atomkraft für Mensch und Umwelt waren sich dann aber alle einig und man kam zu dem Konsens, dass erneuerbare Energien noch nicht ausgereift seien und die Atomkraftwerke deshalb weiter laufen müssten. Ein Unfall wie Tschernobyl dürfe sich aber nicht wiederholen. Die Sicherheit müsse gewährleistet sein.
Auch aktuelle Themen der Jugendfeuerwehr wurden besprochen. Während sich die Jugendlichen über abwechslungsreiche Übungsdienste austauschten, informierte Verbandsjugendwart Alexander Lotz (Wetzlar-Niedergirmes) die Betreuer über zukünftige Seminare zur Jugendarbeit und das Kreiszeltlager, das vom 01. bis 05. Juni am Aartalsee stattfindet.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 27. Februar 2011 um 13:46 Uhr
 
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