Delegiertentag mit Florians-Medaille in Gold für Jürgen Hardt und Gebhard Maasz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wetzlarer Neue Zeitung   
Mittwoch, den 25. März 2015 um 12:52 Uhr

Waldsolms-Kraftsolms. Zum 31. Dezember waren im Feuerwehrverband Wetzlar 493 Jungen und 180 Mädchen gemeldet. Diese Zahlen nannte Verbandsjugendfeuerwehrwart Michael Stroh (Lahnau) beim Delegiertentag der Jugendfeuerwehren in Kraftsolms. Neben den Berichten der Verbandsjugendleitung standen auch Ehrungen verdienter Jugendfeuerwehrwarte auf dem Programm.

Zu der Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus konnte Stroh neben dem Waldsolmser Bürgermeister Bernd Heine (SPD) unter anderen Kreisbrandinspektor Rupert Heege, den stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Friedel Mehlmann, die Waldsolmser Gemeindebrandinspektoren Corina Lehmann und Stefan Hammer, den 1. Kreisbeigeordneten Heinz Schreiber (Grüne) sowie den Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer (CDU sowie weiter Repräsentanten aus Feuerwehr und Politik begrüßen.

Ehrungen beim Delegiertentag (von links): Linda Trieschmann, Jürgen Hardt, Torsten Krah, Christian Berger, Jens Ketter, Kai Hafner, Marian Stahl, Dennis Bangel, Nicole Zorn und Michael Stroh.

Ehrungen beim Delegiertentag (von links): Linda Trieschmann, Jürgen Hardt, Torsten Krah, Christian Berger, Jens Ketter, Kai Hafner, Marian Stahl, Dennis Bangel, Nicole Zorn und Michael Stroh (Foto: Homberg, Wetzlarer Neue Zeitung).

In seinem Jahresbericht (Download der Delegiertenmappe - 5,4 MB)vermeldete der Verbandsjugendfeuerwehrwart die Aktivitäten der 63 Jugendwehren im vergangenen Jahr, wie das Zeltlager am Aartalsee mit vielen Workshops und Freizeitaktivitäten.

Er erinnerte an den Delegiertentag in Schwalbach, an den Kreisentscheid Bundeswettbewerb in Runkel (Kreis Limburg-Weilburg) und an die Abnahme der Leistungsspange in Mittenaar-Bicken. Eine Jugendfeuerwehr wurde mangels Mitglieder aufgelöst. 49 Mitglieder konnten in den Einsatzabteilungen übergeben werden. 145 Neuzugängen standen 105 Austritte gegenüber. Es wurden 2.949 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 1.714 Stunden allgemeine Jugendarbeit geleistet. Die 62 Jugendfeuerwehrwarte und 95 Betreuer leisteten zusätzlich 6.289 Stunden für die Vor- und Nachbereitung von Übungen und Sitzungen. Alles in allem kamen knapp 11.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit zusammen.

Kritik an Berichterstattung über "Blaulichtfahrten"

Kritik übte Stroh an der Berichterstattung dieser Zeitung über "Blaulichtfahrten" des Kreisbrandinspektors. In ganz Hessen sei es üblich, dass die Einsatzleitung mit Blaulicht zum Einsatzort komme. Und es gebe eine eindeutige Festlegung des hessischen Innenministeriums, dass dies rechtens sei. Auslöser der Berichterstattung sei ein anonymes Schreiben gewesen. Hier gehe es nicht um die Sache, sondern um die Privatperson Heege. Wer ein Problem mit dem Kreisbrandinspektor habe, solle es im Kreis der Feuerwehr offen ausdiskutieren und nicht über die Medien Stimmung machen, sonst schade er der Feuerwehr insgesamt.
Verbandsvorsitzender Mehlmann äußerte sich auf der Versammlung des Aktivenverbandes (diese fand acht Wochen nach unserer Versammlung, Mai in Werdorf statt): "Die ganze öffentliche Diskussion und die unqualifizierten Berichte in der Presse haben der ganzen Feuerwehrfamilie geschadet und wir wollen ein Zeichen setzen, dass so etwas in Zukunft nicht mehr geschieht. Mehlmann sagte an die Adresse des Geehrten: "Lieber Rupert, herzlichen Dank für Deine Arbeit, die Du hoffentlich noch bis zu Deiner Pensionierung leistest!" Heege dankte für den Schulterschluss: "Ihr habt mich damit völlig überrascht und ich nehme die Ehrung stellvertretend für Euch alle entgegen, denn ohne Euch wäre ich nichts und meine Arbeit ist auch Euer Verdienst."

Der Waldsolmser Bürgermeister Bernd Heine ging in seinem Grußwort auf die große Bedeutung der Jugendfeuerwehren im ländlichen Raum ein. Sie sichern den Fortbestand der Ortsteilfeuerwehren. Gut ausgebildete und hoch motivierte Feuerwehrwarte, Betreuerinnen und Betreuer würden den Kindern und Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr demokratische Grundwerte, Gemeinschaftssinn und den rücksichtsvollen Umgang mit Menschen und Gerätschaften vermitteln. Das verdiene von der Bevölkerung Respekt und Anerkennung.

Florians-Medaille in Bronze, Silber und Gold verliehen

Mit der Florians-Medaille der Hessischen Jugendfeuerwehr im Landesfeuerwehrverband Hessen in Bronze wurden die Waldsolmser Jugendfeuerwehrwarte Dennis Bangel, Kai Hafner, Marcel Schulz und Nicole Zorn ausgezeichnet. Diese Auszeichnung in Silber erhielten Christian Berger, Jens Ketter, Torsten Krah und Marian Stahl. In Gold gab es diese Auszeichnung für Jürgen Hardt und Gebhard Maasz. Die Auszeichnungen nahmen Verbandsjugendfeuerwehrwart Stroh und Linda Trieschmann von der Hessischen Jugendfeuerwehr vor. Schreiber wünschte in seinem Grußwort, dass das gute Einvernehmen zwischen den Feuerwehren und der Polizei erhalten bleibt. Irmer betonte, dass es in Hessen 2.400 Jugendfeuerwehren mit 26.000 Mitgliedern gebe, die von 7.000 Personen betreut würden.

Das Verbandszeltlager findet vom 17. bis 19. Juli in Oberbiel statt, die Abnahme der Leistungsspange erfolgt am 16. September in Wetzlar. Der Jugendfeuerwehr- Wandertag findet am 3. Oktober in Waldsolms statt. Siehe hierzu auch unsere Termin-Übersicht.

Der Artikel stammt aus der Wetzlarer Neuen Zeitung, vom 24. März 2015

 
Valid XHTML & CSS | Template Design ah-68 | Copyright © 2018 by VJFW Wetzlar (Impressum und Datenschutzerklärung)