Jugendfeuerwehren im Team erfolgreich PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Gröf   
Mittwoch, den 30. September 2015 um 17:36 Uhr

Wetzlar. Rund 180 Mitglieder aus den Jugendfeuerwehren im Lahn-Dill-Kreis und dem Kreis Limburg-Weilburg haben am Samstag um die höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr gekämpft. Im Wetzlarer Stadion traten sie in 20 Gruppen zur Leistungsspange an.

In fünf Disziplinen mussten sie theoretisches Wissen, feuerwehrtechnisches Geschick und ihre Fitness unter Beweis stellen. Beim Aufbau eines Löschangriffs simulierten sie die Wasserentnahme aus einem Gewässer mit anschließender Vornahme von drei Rohren. Schnelligkeit und Geschick war beim Aufbau einer 120 Meter langen Schlauchleitung in weniger als 75 Sekunden gefragt. Dazu waren acht Schläuche zu kuppeln, in denen keine Windungen sein durften. Kenntnisse über Technik und Organisation der Feuerwehr sowie aus Politik und Allgemeinwissen, waren in der Fragerunde des Theorieteils einzubringen. Sportlich wurden die Gruppen bei einem 1.500 Meter Staffellauf gefordert, der in knapp vier Minuten zu absolvieren war. Manche benötigen hier einen zweiten Versuch. Schließlich galt es beim Kugelstoßen eine Gesamtweite von 55 Metern zu erreichen. Die Wertungsrichter bewerteten darüber hinaus auch Auftreten und Disziplin der Jugendlichen. Da die Aufgaben nur gemeinsam zu meistern waren, kam es auf Teamarbeit an. Um die anspruchsvollen Aufgaben zu meistern, haben viele der Teams schon vor den Sommerferien mit dem Training begonnen.

Die Jugendfeuerwehr Haiger beim Aufbau einer Saugleitung für den Löschangriff

Die Jugendfeuerwehr Haiger beim Aufbau einer Saugleitung für den Löschangriff.

Die Teams bestanden aus jeweils neun Jugendlichen, im Alter von 15 bis 18 Jahren. Sie traten zum Teil als Kooperation mehrerer Feuerwehren auf, weil sie alleine nicht genug Teilnehmer hätten. So traten beispielsweise die Hüttenberger gemeinsam mit den Jugendlichen aus Schöffengrund uns Solms an. „Für viele war das der Höhepunkt ihrer Jugendfeuerwehr-Ausbildung. Ab 16 Jahren können sie den Grundlehrgang belegen und an die Einsatzabteilungen herangeführt werden“, sagte der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes Wetzlar, Michael Stroh (Lahnau), der zahlreiche Gäste zur Veranstaltung begrüßen durfte.

Alle Gruppen erreichten die geforderte Leistung, neben 13 Gruppen aus dem Lahn-Dill-Kreis, auch sieben Gruppen aus dem Kreis Limburg-Weilburg. Wetzlars Oberbürgermeister Wolfram Dette (FDP) und der Erste Kreisbeigeordnete Heinz Schreiber (Grüne) richteten sich in Grußworten an den Feuerwehrnachwuchs. Zu den Gästen zählten auch Kreistagsvorsitzende Elisabeth Müller (CDU), Kreisbrandinspektor Rupert Heege, Kreisjugendfeuerwehrwart Steffen Zell, Wetzlars Stadtbrandinspektor Erwin Strunk und Michael Hundertmark, Vorsitzender der CDU Wetzlar. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Verbandsjugendfeuerwehr Wetzlar. Um die Verpflegung der Teilnehmer und Betreuer kümmerten sich die Wetzlarer Jugendfeuerwehren um Stadtjugendfeuerwehrwart Alexander Lotz.

Die Jugendfeuerwehr Bischoffen mit Schläuchen bei der Schnelligkeitsübung

Die Jugendfeuerwehr Bischoffen mit Schläuchen bei der Schnelligkeitsübung.

Kevin Gröf von der Jugendfeuerwehr Ehringshausen beim Anbringen einer Halteleine an der Saugleitung, die (v.l.) von Lukas Grau, Niklas Schäfer, Julia Swoboda (verdeckt) und Simon Zawada gehalten wird.

Mitglieder der Jugendfeuerwehr Ehringshausen beim Anbringen einer Halteleine an der Saugleitung.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Mai 2016 um 13:00 Uhr
 
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